Aktuelle Pressemeldungen

Planetariums-Leiterin übergibt der „KunstNothilfeBochum“ 2180 Euro für guten Zweck

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Planetariums-Leiterin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister verkündet beim Internet-Videochat Babara Jessel von der KunstNotHilfe Bochum die eingegangene Spendensumme aus den zwei Charity Streams. (Quelle: Planetarium Bochum)

Durch die Charity-Konzert-Streams von ATB und Stefan Erbe am 25. April sowie 2. Mai konnten dank des Publikums dieser digitalen Kuppelkonzerte insgesamt 2180 Euro Förderung für die örtliche Kunst- und Kulturszene gesammelt werden. Diesen Betrag hat Planetariums-Leiterin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister am heutigen Donnerstag, 14. Mai, in einem Zoom-Videochat symbolisch an Barbara Jessel und René Wynands, Mit-Initiatoren der „KunstNothilfeBochum“, übergeben. Wer die Förderung erhält, entscheidet eine fünfköpfig besetzte Jury.

Im Zuge der Aktivitäten rund um Planetarium@home konnte das Team vom Planetarium beide Elektro-Musikkünstler direkt zu Beginn der Corona-Krise dafür gewinnen, jeweils ein exklusives Konzert ohne Publikum im Planetarium mit 360-Grad Visualisierungen von Planetariums-Showproduzent Klaus-Dieter Unger zu geben, welche unter hohem technischen Aufwand gefilmt und gestreamt wurden. Während ATB sich für ein Live-Streaming auf Youtube entschied und damit auch seine internationale Fangemeinschaft erreichen konnte, streamte Stefan Erbe den Record Release seines neuen Albums „Nachtlichter“ als aufwändig vorproduzierte Videopremiere auf Youtube und Facebook. „Ich freue mich sehr über die positive Resonanz, die vielen Spender im Stream und darüber, dass ich gemeinsam mit dem Bochumer Planetarium einen Teil zur Erhaltung der Bochumer Kunstszene beitragen konnte“, kommentiert Stefan Erbe die erfolgreiche Aktion.

Die erfreulichen Reichweiten und die zahlreichen eingegangenen positiven Kommentare auf den einzelnen Streaming-Plattformen, sowie die begeisterten Rückfragen aus der Online-Community unterstreichen den Erfolg dieser Idee. Die Gelder, die online an den Freundeskreis des Planetariums gespendet werden konnten (und es immer noch können), werden im Laufe der nächsten Werktage gebündelt und ohne jeden Abzug an die neu gegründete „KunstNothilfeBochum“ überwiesen. Diese Initiative unterstützt Bochumer Kunst- und Kulturschaffende mit bis zu 1000 Euro Soforthilfe. (https://kunstnothilfebochum.de/). Mit den Spenden aus dem Planetarium liegen die dort eingegangenen Spenden nun insgesamt bei knapp über 10.000 Euro. René Wynands, Geschäftsführer des Designbüros Oktober und Jury-Mitglied, äußert sich begeistert: „Mit den Spenden aus den zwei Charity-Streams werden wir nun auch die zweite Welle an Auszahlungen an freie Bochumer Künstler leisten. Damit können dann tatsächlich alle Anträge, die bei uns aktuell eingegangen sind und auch formell passen, berücksichtigt werden“.

Die engagierte Planetariumsleiterin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister ist zufrieden mit dem Ergebnis dieser zwei Online-Events: „Ich freue mich sehr, dass wir mit André Tannenberger (ATB) und Stefan Erbe gemeinsam einen Beitrag zum Erhalt und der Förderung der kulturellen Vielfalt in Bochum leisten dürfen, indem wir die „KunstNothilfeBochum“ mit den gespendeten 2180 Euro unterstützen. Es ist für mich wirklich inspirierend, wie beide Künstler, die eine langjährige Freundschaft zu unserem Haus verbindet, sich direkt mit diesem Vorhaben identifiziert haben. Auch die hohe Spendenfreudigkeit unseres digitalen Planetariums-Publikums spiegelt dieses Gefühl wider. Wir setzen uns damit solidarisch für eine lebendige und diversifizierte Kunst- und Kulturszene ein, die auch über die Krise hinaus Bestand hat und dafür natürlich dringend die entsprechenden Mittel benötigt. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Format bei uns Wiederholungspotential hat“.

Auch Barbara Jessel von der „KunstNothilfeBochum“ zeigt sich sehr erfreut über die gelungene Aktion: „Das Planetarium ist als Kultur-Leuchtturm innerhalb Bochums natürlich viel weiter mit der digitalen Umsetzung der eigenen Aktivitäten, als so manche freie Künstler selber die Möglichkeiten haben. Mich freut dieses hohe Maß an Solidarität sehr und auch, was für eine Kraft durch diese doch sehr unkomplizierte und spontan entstandene Synergie entstanden ist“.

Weitere Informationen gibt es auf der Internet-Seite des Planetarium Bochum.

(14. Mai 2020)