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Aktuelle Pressemeldungen zum Corona-Virus

Corona: Stadt kontrolliert Schließung von Kneipen und anderen Einrichtungen

Aktuelle Pressemeldungen zum Corona-Virus

Nachdem das Land am gestrigen Sonntag weitere Klarheit geschaffen hat, welche Einrichtungen schließen müssen, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, kontrolliert die Stadt, ob die neuen Regelungen von den betroffenen Branchen und Betrieben umgesetzt werden.
 
„Wir haben dazu unseren Ordnungsdienst kurzfristig verdoppelt“, informiert Sebastian Kopietz, Bochums Ordnungsdezernent und Leiter des städtischen Krisenstabs. Im Außendienst werde die Stadt in den nächsten Tagen auf möglicherweise noch geöffnete Betriebe wie zum Beispiel Kneipen, Cafés oder Solarien und Freizeitstätten wie Fitness-Studios, Indoor-Minigolf, Billardhallen oder Wettbüros direkt zugehen, über die angeordnete Schließung informieren und diese vor Ort auch durchsetzen. Amtshilfe bekommt sie dabei von der Bochumer Polizei. Einrichtungen, die den Landeserlass nicht umsetzen und weiterhin öffnen, müssen mit einer Ahndung rechnen. Öffnen dürfen Geschäfte, damit Bürgerinnen und Bürger sich für den Alltag mit dem Notwendigsten versorgen können.
 
Ziel aller aktuellen Maßnahmen auf Bundes-, Landes- und Stadtebene ist es, Menschenansammlungen zu verhindern und damit das Ansteckungsrisiko zu verringern. So möchten alle Verantwortlichen dem Gesundheitssystem die größtmögliche Zeit geben, sich bestens auf eine steigende Anzahl Corona-erkrankter Patientinnen und Patienten vorzubereiten.
 
Über die neuartige Erkrankung durch das Corona-Virus informieren sich viele Bochumerinnen und Bochumer über die städtische Hotline. Die Stadt bittet jedoch darum, die Hotline unter 0234 910–5555 nur in dringenden Verdachtsfällen auf eine mögliche Corona-Infektion anzurufen. Bis gestern sind dort über 9.700 Anrufe eingegangen, allein gestern waren es über 700 (eine für einen Sonntag hohe Anzahl). Auch die Feuerwehr verzeichnet zunehmend Anrufe von Personen, die sich informieren wollen. Dies blockiert die zentrale Notrufnummer der Feuerwehr. Die Rufnummer 112 ist jedoch nur in lebensbedrohlichen Situationen zu wählen. Alle Informationen und aktuelle Entwicklungen hat die Stadt auf ihrer Homepage unter www.bochum.de/corona gebündelt und bittet alle Bürgerinnen und Bürger, sich dort über Meldevorgang, Symptome und anderes zu informieren.
 
Die Stadt bietet ihre Dienstleistungen weiterhin uneingeschränkt an. Allerdings hat sie ihr Angebot, wo immer möglich, ab heute, 16. März, nahezu ausschließlich auf telefonische und schriftliche Kontaktaufnahme umgestellt, um so Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen. In Einzelfällen bleibt es nach vorheriger telefonischer Beratung möglich, einen Termin zu vereinbaren. Zudem bittet die Stadt darum, ihr umfangreiches Online-Dienstleistungsportal zu nutzen. Dieses ist unter https://portal.bochum.de abrufbar. Welche Amtsbereiche in der Stadtverwaltung im Detail betroffen sind, soll möglichst noch heute auf der städtischen Homepage nachzulesen sein.

(16. März 2020)