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Aktuelle Pressemeldungen zum Corona-Virus

Bochumer Kulturschirm unterstützt Kreativszene mit 120.000 Euro

Aktuelle Pressemeldungen zum Corona-Virus

Um Kultureinrichtungen und Kreative zu unterstützen, die durch die pandemiebedingten Maßnahmen in Schwierigkeiten geraten sind, hat der Rat der Stadt Bochum am 30. April die von der Kulturverwaltung vorgeschlagene Einrichtung eines „Bochumer Kulturschirms“ mit einem Gesamtvolumen von 120.000 Euro in Ergänzung zu den bereits bestehenden Fördermaßnahmen beschlossen. Diese Gelder können nun online beim Kulturbüro über die Homepage der Stadt unter www.bochum.de/bochumer-kulturschirm beantragt werden (Update 9. November 2021: die Gelder des Kulturschirms sind komplett vergeben).

Durch die Absage sämtlicher Veranstaltungen und die Schließung aller Kultureinrichtungen aufgrund der Corona-Pandemie sind Künstlerinnen und Künstler, Initiativen, Vereine und Kultureinrichtungen in gravierender Weise von den sozialen und wirtschaftlichen Folgen dieses Stillstands betroffen. Das für Einzelkünstlerinnen und -künstler eingerichtete Soforthilfeprogramm des Landes NRW mit einem Budget von fünf Millionen Euro ist inzwischen vollumfänglich ausgeschöpft. Das Hilfsprogramm des Bundes für Kleinunternehmer ist nicht für alle Kunst- und Kulturschaffenden geeignet.

Der Bochumer Kulturschirm soll Einnahmeausfälle, die durch die Corona-Pandemie verursacht sind und die durch Bundes- und Landesprogramme sowie andere Drittmittel (Sponsoren, Stiftungen u.a.) nicht kompensiert werden können, abfedern.

Die derzeitige Situation hat viele Kulturschaffende zu Überlegungen veranlasst, Produktions- und Präsentationsformate zu entwickeln, die sich digitaler Medien bedienen. Die Krise hat daher – neben allen Problemen – auch zu einem Innovationsschub geführt. Auch wenn digitale Formate nicht das analoge Kultur(er)leben ersetzen können, ergeben sich daraus Chancen für die Zukunft. Diese innovativen und zukunftsgewandten Kulturformate gilt es in dieser Zeit besonders zu fördern, denn sie ermöglichen den Kulturschaffenden weiterhin Produktions- und Präsentationsmöglichkeiten und damit verbunden eine öffentliche Präsenz und Wahrnehmung, die ansonsten derzeit nicht möglich wären.

Nicht alle Kunstschaffenden können ihre Angebote über Streaming sichtbar machen. Diesen Akteurinnen und Akteuren soll durch ein Recherche-Stipendium die Erschließung neuer Ideen und Ansätze, die später in Anträgen (Kommune, Bund, Land, Stiftungen usw.) genutzt werden können, ermöglicht werden. Recherchestipendien sind ein Zeichen dafür, dass auch in einer Krise produktiv und mit Langsicht gearbeitet werden kann.

Auch Investitionen in die eigene Veranstaltungsinfrastruktur in Eigenhilfe, zum Beispiel der Kauf und Einbau von Material, sind sinnvolle und förderungswürdige Projektvorhaben in dieser Zeit.

Die Anträge können beim Kulturbüro gestellt werden.

(8. Mai 2020)

Aktuelle Zahlen vom 8. Mai 2020

Bis jetzt wurden insgesamt 453 Bochumerinnen und Bochumer positiv auf das Corona-Virus getestet, davon sind bereits 397 genesen und 38 aktuell infiziert. Von den Erkrankten werden derzeit acht stationär behandelt, vier von ihnen intensivmedizinisch. 17 Menschen sind in Bochum an den Folgen der Virus-Erkrankung verstorben.