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Aktuelle Pressemeldungen

Stadtarchiv: Ausstellung „Bochum – das fremde und das eigene“ endet am Sonntag

Das Stadtarchiv / Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Frontansicht

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Interessierte können die Ausstellung „Bochum – das fremde und das eigene. Geschichte in Bewegung.“ im Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, noch bis einschließlich Sonntag, 13. Juni, mit Terminbuchung besuchen. Die Reservierung der Zeitfenstertickets kann unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 95 10 während der Öffnungszeiten erfolgen: Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 10 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Es gelten die aktuellen Coronaschutzregeln. Die Ausstellung schließt am 14. Juni
und macht Platz für eine neue zu 700 Jahren Bochumer Stadtgeschichte, die im Herbst eröffnet wird.

In sechs eigenständigen Abteilungen zeigt „Bochum – das fremde und das eigene. Geschichte in Bewegung.“, dass Migration kein Sonderfall in der Geschichte war, sondern der Normalfall ist. Damit eröffnet sie einen besonderen Zugang zur Stadtgeschichte. Doch nicht allein Migration ist das Thema, sondern das Wechselspiel von fremd und eigen im historischen Längsschnitt: von der Ur- und Frühgeschichte bis (fast) zur Gegenwart.

Weiterhin zu sehen ist die Ausstellung „Widerstand auf Wiesen und Wellen“ des Frauenarchivs „ausZeiten“ dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr: Von 1983 bis 1993 fuhren jeden Sommer Frauen aus ganz Deutschland – auch aus Bochum – in den Hunsrück. Im Dorf Reckershausen nahmen sie an mehrwöchigen Frauenwiderstandscamps teil. Sie protestierten gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen, gegen Militarisierung und (kalten) Krieg, und benannten diese als Ausdruck patriarchaler Gewalt. Das „FrauenLesbenRadio Funk 'n Flug“ sendete von 1994 bis 1998 ein Mal im Monat über die Ruhrwelle. Die Themen spiegeln das Diskussions- und Aktivitätsspektrum der 1990er Jahre wider. Die Macherinnen brachten damit eine Gegenöffentlichkeit zum Medienmainstream zu ihren Hörerinnen nach Hause, bevor das Internet populär wurde.

(9. Juni 2021)