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Stadt Bochum erhält zweiten Preis des Gender-Awards

Stadt Bochum erhält zweiten Preis des Gender-Awards

Das Bild zeigt die Kampagne mit den Influencerinnen Maike Schachtmeister und Christa Skalecki.

Stadt Bochum erhält zweiten Preis des Gender-Awards

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen Deutschlands würdigt seit 2016 mit dem „Gender Award – Kommune mit Zukunft“ herausragende strategische Konzepte von Kommunen für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Die Stadt Bochum konnte mit ihrem Konzept überzeugen und erhält den zweiten Platz. Die Jury hatte für die Auszeichnung in diesem Jahr insgesamt sechs Kommunen nominiert. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Bundesministerin Franziska Giffey wird den Preis in Form einer Steele heute, 9. Dezember, persönlich an die Preisträgerinnen des Bochumer Referates für Gleichstellung, Familie und Inklusion in Berlin vergeben.

„Die Stadt Bochum hat in Sachen Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern viel zu bieten, da ihre Gleichstellungsarbeit in den Prozess strategischer Organisations- und Führungskräfteentwicklung eingebunden ist“, befindet die Jury. Als Beispiele nannte sie unter anderem die feste Verankerung der Gleichstellungsarbeit im städtischen „Change-Team“, das grundlegende Veränderungsprozesse begleitet, die Möglichkeiten der Kinderbetreuung am Arbeitsplatz sowie die Arbeit des Frauenbeirates.

Die Stadt Bochum engagiert sich seit Einrichtung der Gleichstellungsstelle 1986 für die Umsetzung des Verfassungsauftrages aus Artikel 3 des Grundgesetzes: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Dabei setzt das Bochumer Referat für Gleichstellung, Familie, und Inklusion auf seine Stärken, seine drei „K“: Kooperationen, Kampagnen und Köpfe. „Gleichstellungsarbeit ist Teamsport – durch stadtweite und vielfältige Kooperationen wirkt Gleichstellungsarbeit nachhaltig bei uns in Bochum“, sagt Gleichstellungsbeauftragte Regina Czajka. Eine aktuelle Kooperation ist zum Beispiel das Projekt „Zusammen ist man weniger alleine“ mit der Bochumer Ehrenamtsagentur, das sich an Alleinerziehende richtet.

Regelmäßige Kampagnen insbesondere zur Prävention von „Gewalt gegen Frauen“ schaffen Öffentlichkeit und sensibilisieren. Neben den drei Bürgermeisterinnen, die den Oberbürgermeister in repräsentativen Angelegenheiten vertreten, tragen in Bochum Frauen als Leiterinnen von Behörden und Einrichtungen Verantwortung für viele Beschäftigte. Das öffentliche Wirken dieser „Köpfe“ hat immer auch einen hohen Vorbildcharakter.

Seit 1997 gibt es in Bochum außerdem einen Frauenbeirat – ein freiwilliges politisches Gremium, das Anregungen, Empfehlungen und Stellungnahmen in frauen- und gleichstellungsrelevanten Fragestellungen erarbeitet, die politischen Gremien und den Oberbürgermeister berät sowie öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen durchführt.

(9. Dezember 2019)