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Netzwerktreffen „Frühe Hilfen“ für den Bochumer Nachwuchs im Kunstmuseum

Netzwerktreffen „Frühe Hilfen“ für den Bochumer Nachwuchs im Kunstmuseum

Das Bild zeigt die Mitarbeiter der Institutionen und Organisationen der Frühen Hilfen im Kunstmuseum bei der Versammlung.

Netzwerktreffen „Frühe Hilfen“ für den Bochumer Nachwuchs im Kunstmuseum

Auf Einladung des städtischen Jugendamtes haben sich am Donnerstag, 5. Dezember, die Institutionen und Organisationen der Frühen Hilfen im Kunstmuseum zum Austausch getroffen. Über 120 Fachkräfte aus den Bereichen Soziales, Jugend und Gesundheit trafen sich zum vierten Mal bei dieser Fachtagung, um sich über die Angebote für unter sechsjährige Kinder und für ihre Familien zu informieren und sich fachlich auszutauschen. Sozialdezernentin Britta Anger eröffnete die Tagung, deren zentrales Thema „der Konsum schädlicher Substanzen in der Schwangerschaft“ war.

Dr. med. Nicola Matthes, die medizinische Leiterin der Krisenhilfe Bochum e.V., informierte in ihrem Vortrag „Pränatale Schädigungen durch illegale Substanzen und Möglichkeiten der Prophylaxe“. Während der Schwangerschaft sind für Kinder im Mutterleib nicht allein nur Drogen schädigend, sondern insbesondere Alkohol und Nikotin können fatale Folgen haben. Sandra Rogalla, von der Fachambulanz „Blickpunkt Kind“ des Jugendamtes erklärte in ihrem Vortrag, dass Alkohol in der Schwangerschaft ein „No Go“ ist, denn jedes Gläschen Alkohol schädigt das Kind.

Über die Auswirkungen eines hohen Cortisolhaushaltes, bedingt durch Stress in der Schwangerschaft, berichtete Schwangerenberaterin Petra Keuthage vom Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer Wattenscheid. „Hoher Stress während der pränatalen Phase sind ungut für die kindliche Entwicklung“ so Petra Keuthage. In einer Expertinnenrunde diskutierten die Teilnehmenden unter anderem mit Dr. Gabriele Bonatz, Chefärztin der Gynäkologie und Dr. Benedikt Gottschlich, Leitender Arzt der Geburtshilfe (Augusta-Kranken-Anstalt Bochum, Frauenklinik) über die Möglichkeiten der Früherkennung und einer gemeinsamen Kooperation in der Fallarbeit.
In der begleitendenden Fachausstellung zu den verschiedenen Arbeitsfeldern fand ein reger Informations- und Fachaustausch statt. Jugendamtsleiter Jörg Klingenberg freute sich über die rege Teilnahme, die Akzente für die Fortsetzung der guten Kooperationsarbeit der Frühen Hilfen in Bochum setzt.

(9. Dezember 2019)