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Stadt legt Bebauungsplan-Entwurf für geplantes Wohngebiet Querenburger Straße aus

Stadt legt Bebauungsplan-Entwurf für geplantes Wohngebiet Querenburger Straße aus

Stadt legt Bebauungsplan-Entwurf für geplantes Wohngebiet Querenburger Straße aus

Das Interesse am neuen Wohnquartier an der Querenburger Straße ist groß. Viele Bürger haben sich in den vergangenen Monaten beim Amt für Stadtplanung und Wohnen nach dem Stand des Verfahrens erkundigt. Den aktuellen Stand der Planung zeigt nun der Entwurf des Bebauungsplans, der ab der kommenden Woche im Technischen Rathaus einzusehen sein soll.

Die große Nachfrage hat sicherlich auch mit der besonders attraktiven Lage des Plangebietes zu tun. Die Innenstadt ist in wenigen Minuten zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und gleichzeitig ist die Fläche ruhig gelegen und grenzt an den Geologischen Garten und innerstädtische Kleingartenanlagen an. Auf der Fläche ist der Bau von rund 250 Wohnungen – mehrheitlich Mitwohnungen – und rund 20 Einfamilienhäusern geplant. Rund 50 Wohnungen sollen sozial gefördert sein.

Während an der Grenze zum Neuen Gymnasium Gebäude mit vier Vollgeschossen geplant sind, werden im übrigen Plangebiet lediglich zwei- und dreigeschossige Gebäude errichtet. Um die Versiegelung der Grundstücke durch Stellflächen und Garagen zu reduzieren, werden sämtliche Stellplätze der Mehrfamilienhäuser in Tiefgaragen untergebracht. Das hat es in dieser Größenordnung in Bochum noch nicht gegeben. Die dadurch freibleibenden Flächen können unter anderem für umfangreiche Baum- und Heckenpflanzungen genutzt werden. Außerdem wird eine größere Freifläche mit Spielanlagen entstehen. Eine weitere Besonderheit ist die Festsetzung von begrünten Flachdächern im gesamten Plangebiet. Gründächer haben viele Vorteile. Sie halten bei Starkregen das Niederschlagswasser zurück und reduzieren dadurch die Gefahr von Überflutungen. Außerdem tragen sie dazu bei, dass es an heißen Sommertagen nicht zu Überhitzungen im Stadtteil kommt.

Zu der Frage, ob die vorhandenen Straßen den zusätzlichen Verkehr aufnehmen können. wurden umfangreiche Untersuchungen durchgeführt. Es hat sich gezeigt, dass der Neuverkehr des Wohngebietes nur zu einer leichten Erhöhung des vorhandenen Verkehrs führt. Allerdings bestätigen die Gutachten auch, dass es Bereiche im Umfeld gibt, die schon heute stark belastet sind. Hier werden verkehrsplanerische Maßnahmen geprüft, die Situation zu verbessern.

Am Dienstag, 14. Mai, steht der Entwurf auf der Tagesordnung des Ausschusses für Planung und Grundstücke. Wenn der Ausschuss, wie zuvor die Bezirksvertretungen Mitte und Süd, den Entwurf beschließt, wird der Plan anschließend für einen Monat öffentlich ausgelegt. Interessierte können den Plan dann in der Planauslage des Technischen Rathauses einsehen und sich bei Bedarf erläutern lassen. Natürlich können die Unterlagen auch online eingesehen werden. Es besteht zudem erneut die Möglichkeit, eine Stellungnahme zum vorliegenden Entwurf abzugeben.

Sollte der Satzungsbeschluss wie geplant gegen Ende des Jahres gefasst werden, könnte Anfang 2020 mit der Erschließung des Grundstückes begonnen werden.

(8. Mai 2019)