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Planetarium beobachtet seltenes Himmelsereignis: Der Merkur vor der Sonne

Planetarium beobachtet seltenes Himmelsereignis: Der Merkur vor der Sonne

Planetarium beobachtet seltenes Himmelsereignis: Der Merkur vor der Sonne

Das Bild zeigt einen Merkurtransit, bei dem der Merkur direkt vor der Sonne vorbeizieht.

Am Montag, 11. November, lädt das Planetarium Bochum, Castroper Straße 67, ab 13 Uhr zur Beobachtung eines sehr seltenen Himmelsereignisses ein: Der innerste und kleinste Planet des Sonnensystems, der Merkur, zieht dann von der Erde aus gesehen als winziges schwarzes Scheibchen direkt vor der Sonne vorbei. Die Teilnahme an der Beobachtung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die erste Hälfte dieses auch Merkurtransit genannten Ereignisses ist in Bochum zu sehen. Das Planetarium lädt um 13 Uhr in die Kuppel zu einer Einführung ein, in der anschaulich erklärt wird, was bei einem Transit geschieht, warum er so selten ist und worin die Bedeutung solcher Ereignisse liegt. Diese Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Nur bei gutem Wetter ist in Anschluss, ab 13:35 Uhr, dem Moment, an dem der Merkur vor die Sonne tritt, eine Live-Beobachtung vor dem Planetarium geplant. Der Merkur erreicht um 16:20 Uhr seine zentrale Stellung vor der Sonne. Der Austritt um 19:04 Uhr findet lange nach Sonnenuntergang statt und ist für uns unsichtbar.

Für das bloße Auge ist das Scheibchen des kleinen Planeten nicht erkennbar – es ist dazu viel zu klein. Der Merkur hat nur 1/158 des Durchmessers der Sonne. Anders gesagt: Der Merkur deckt nur 0,004 Prozent der Sonnenscheibe ab. Für die Beobachtung ist daher ein Teleskop mit geeignetem Schutz erforderlich. Selbstverständlich darf man niemals ohne einen solchen Schutz mit einem Teleskop oder Fernglas in die Sonne sehen – das führt unweigerlich zu schweren Augenschäden. Am Planetarium werden aber geeignete Gerätschaften zur gefahrlosen Beobachtung zur Verfügung stehen.

Das Vorbeikommen lohnt sich, denn der nächste Merkurtransit findet erst am 13. November 2032 statt.

(7. November 2019)