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Aktuelle Pressemeldungen

Öffentlichkeitsbeteiligung für die Planungen des Radschnellwegs RS 1 in der Bochumer Innenstadt beendet

Stadt Bochum sagt Danke.

Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke (links) und Christoph Matten, Abteilungsleiter im Tiefbauamt.

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Am 31. Juli 2020 endete nach sechs Monaten die Öffentlichkeitsbeteiligung für die Planungen des Radschnellweges Ruhr in der Bochumer Innenstadt. Mit einem beeindruckenden Ergebnis: 826 Personen haben sich beteiligt, auf die Online-Seite wurde 4.350 Mal zugegriffen. 336 Trassenvarianten wurden gezeichnet, 781 Problemstellen im Untersuchungsgebiet benannt und 691 weitere Bewertungen des Verkehrsraums vorgenommen. Dazu kamen zahlreiche Gespräche im technischen Rathaus zur Planauslage und Rückmeldungen per Mail zu dem möglichen Verlauf des RS 1 in der Bochumer Innenstadt.

„Der RS 1 beschäftigt viele Menschen“, sagt Projektleiterin Katja Hüskes. „Wir freuen uns sehr über die hohe Beteiligung und sagen Danke für alle Vorschläge und Anregungen.“

Im nächsten Schritt analysiert und bewertet das von der Stadt Bochum beauftragte Planungsbüro BERNRAD Gruppe ZT GmbH alle Hinweise, Vorschläge und Anmerkungen aus der Online-Beteiligung, den Gesprächen und schriftlichen Stellungnahmen. Dazu werden auch die Trassenvorschläge vor Ort besichtigt und mit dem Fahrrad befahren. Die Bewertung der Trassenvorschläge erfolgt unter anderem auf der Grundlage der Qualitätsstandards für Radschnellwege in Nordrhein-Westfalen.

Die Ergebnisse der planerischen Empfehlung werden voraussichtlich Ende dieses Jahres vorliegen und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Hintergrund Radschnellwege

Der Radschnellweg Ruhr (RS 1) ist eines der wichtigsten und nachhaltigsten Projekte im Ruhrgebiet. Zwischen Duisburg und Hamm entsteht eine insgesamt 101 km lange Verbindung für den Radverkehr mitten durchs Ruhrgebiet. Die Strecke auf Bochumer Stadtgebiet ist etwa 17 km lang und wird von Wattenscheid auf der Trasse der Rheinischen Bahn über die Bochumer Innenstadt bis zur Dortmunder Stadtgrenze führen.

Das Land hat Radschnellwege als neue Wegekategorie „Radschnellverbindungen des Landes“ im Straßen- und Wegegesetz verankert. Mit dem Gesetz ist Nordrhein-Westfalen bundesweit Vorreiter. Es stellt Radschnellwege mit Landesstraßen gleich: Dadurch übernimmt das Land die Baulastträgerschaft für Radschnellwege auf der freien Strecke außerhalb der Ortsdurchfahren und innerhalb der Ortsdurchfahrten bei Kommunen mit weniger als 80.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Bei Kommunen mit mehr als 80.000 Einwohnern liegen die Ortsdurchfahrten wie bei Landesstraßen in der Baulast der Kommunen.

Radschnellwege sollen als Premiumprodukt der Radinfrastruktur klar definierte Qualitätskriterien erfüllen. Dazu gehören die durchgängige Trennung zwischen Rad- und Fußgängerverkehr, eine Mindestbreite von vier Metern, Beleuchtung, wenig Steigungen, Wegweisung, Reinigung und geregelter Winterdienst.

(6. August 2020)