BOP Freizeit & Vereine Informationen Fabrik Pinnwand Ausweis Lesen Frauen und Beruf Frauen und Bildung Reisepass Medizin Helfen Haus Callcenter Familienzuhause Großvater Erziehung Familie mit Kind Verlobung Erde Tod Bau Zertifikat Katze Auto Datum und Uhrzeit Abmachung Wegweiser Vertrag Bus Nachwuchs Bürgerecho Facebook Twitter YouTube Instagram Flickr E-Mail nachladen nach unten Panorama Service Regeln Aktuelles Wissen Marktplatz Finanzen & Gebühren Umwelt & Klima Logout Vorreiterin Talentschmiede Wissenschaft Kultur Großstadt Kompetenzen Kompass Projekte Sportehrung: Abstimmung Sportehrung: Kriterien Sportehrung: Meldeformular Sportehrung: Rückblick
„Zusammen:warnen“ – Landesweiter Sirenentest startet in Bochum

„Zusammen:warnen“ – Landesweiter Sirenentest startet in Bochum

„Zusammen:warnen“ – Landesweiter Sirenentest startet in Bochum

Es war fast wie zu Silvester: gebannt blicken alle Menschen in der rappelvollen Leitstelle der Bochumer Feuerwehr auf die große Uhr. 5,4,3,2,1. Sämtliche Medienvertreterinnen und Medienvertreter, Feuerwehrmänner und Gäste warten auf den großen Moment. Pünktlich um 10 Uhr drückt NRW-Innenminister Herbert Reul auf den Knopf. Wenige Sekunden später heult die Sirene los. Der Test klappt. Der Minister lächelt. „Unser Ziel ist es, ein Bewusstsein in der Bevölkerung für das Thema Warnung zu schaffen“, sagt Reul.

Dass der zweite landesweite Warntag in Bochum startete, ist kein Zufall, denn Bochum ist gut aufgestellt, setzt auf einen durchdachten Mix mehrerer Warnmöglichkeiten. „Aktuell sind sechs Sirenen auf städtischen Gebäuden installiert. Für das kommende Jahr sind bereits weitere sechs Sirenenstandorte in Planung, so dass dann bereits etwa 60 Prozent des Stadtgebietes abgedeckt werden“, so Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. „2023 werden wir ein flächendeckendes Sirenennetz in Bochum haben“. Die ersten sechs Sirenen wurden aus Landesmitteln, die weiteren 14 werden aus städtischen Mitteln bezahlt.  Aktuell stehen Sirenen bereits an folgenden Stellen: Rathaus Wattenscheid, Historisches Rathaus, Werner-von-Siemens-Schule, Bezirksverwaltungsstelle Bochum-Ost, Freiwillige Feuerwehr Stiepel und Bezirksverwaltungsstelle Bochum-Südwest.  

Neben der Warnung durch Sirenen setzt die Stadt vier Warnfahrzeuge ein. Bei diesen Fahrzeugen handelt es sich um normale PKW, die mit einer mobilen Sirenen- und Durchsagenanlage ausgestattet sind und Warntöne als auch Durchsagen abspielen können.

Zusätzlich werden innerhalb des Stadtgebietes die im Stadtgebiet verteilten digitalen Werbeträger (u,.a. DSM/Ströer Deutsche Medien) sowie die Anzeigetafeln der BOGESTRA  genutzt. Auch sie wurden zum Warntag getestet. Durch die Stadt Bochum und die Feuerwehr werden ebenfalls die Warnmöglichkeiten über Social Media (Facebook, Twitter, Instagram) genutzt. Last but not least weist die kostenfreie App „NINA“, das vom Bund initiierte Warnsystem, auf Gefahrenlagen hin.

„Damit ist die Stadt Bochum sehr strukturiert und gut für die Warnung bei außergewöhnlichen Ereignissen aufgestellt“, lautet das Fazit des Oberbürgermeisters.

Aufgrund der Bedeutung wird der Warntag ab 2020 sogar bundesweit durchgeführt. So soll dafür gesorgt werden, dass die richtige Reaktion auf eine Warnung den Menschen im Ernstfall in ganz Deutschland immer präsent ist.

(5. September 2019)