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Aktuelle Pressemeldungen

Stadtarchiv präsentiert Wanderausstellung zum Holocaust

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Das Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, präsentiert von Samstag, 10. Oktober bis Dienstag, 10. November, die Wanderausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand“ des United States Holocaust Memorial Museum in Washington. „Mit der Präsentation dieser Ausstellung leistet das Stadtarchiv einen wichtigen Beitrag zur Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus – auch über den Tellerrand der Stadt Bochum hinaus“, so Archivleiter Dr. Kai Rawe. Der Eintritt ist frei. Interessierte können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten besuchen: dienstags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln.
 
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine der zentralen Fragen zum Holocaust: Wie konnte das geschehen? Die Verantwortung von Adolf Hitler und anderen hochrangigen Nationalsozialisten ist unbestreitbar. Möglich wurde der Holocaust jedoch nur, weil unzählige Menschen aus verschiedenen Gründen dem Völkermord zustimmten oder daran mitwirkten. Welche Rolle spielten die gewöhnlichen Menschen? Warum haben so viele die Verbrechen der Nationalsozialisten unterstützt oder geschwiegen? Warum haben so wenige den Opfern geholfen? Der Holocaust erinnert daran, dass das Undenkbare immer möglich ist, und dass Individuen mehr Macht haben, als sie vielleicht wissen – zum Guten und zum Schlechten. Die Ausstellung soll dazu inspirieren, über eigene Einflussmöglichkeiten für eine bessere Zukunft nachzudenken.

(5. Oktober 2020)