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Beratungen über Entwicklungskonzepte für Hamme und Innenstadt

Beratungen über Entwicklungskonzepte für Hamme und Innenstadt

Beratungen über Entwicklungskonzepte für Hamme und Innenstadt

Die integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepte (ISEK) für die Innenstadt und den Ortsteil Hamme treten in eine wichtige neue Phase: Im September beraten die politischen Gremien über die Vorschläge der Verwaltung zu den konkreten Maßnahmen. Den Auftakt der Beratungen bildet die öffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Mitte am Donnerstag, 5. September, ab 15 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses. Der zuständige Fachausschuss, der Ausschuss für Strukturentwicklung, tagt dann am 20. September.

Für die Innenstadt wird vorgeschlagen, in den kommenden Jahren insgesamt rund 170 Millionen Euro an öffentlichen Geldern zu investieren, wovon allein 90 Millionen Euro dem Haus des Wissens zugerechnet werden. Im Rahmen der Städtebauförderung – für die das ISEK die Grundlage bildet – sollen rund 57 Millionen Euro ausgegeben werden. Bedeutende öffentliche Vorhaben sind neben dem Haus des Wissens die Neugestaltung des Husemannplatzes, ein Freiraumkonzept und die Umsetzung von Maßnahmen für eine begrünte und bespielte Innenstadt. Außerdem zählen ein Konzept für eine verbesserte Wohnqualität in der nördlichen Innenstadt, ein neues Konzept für den Innenstadtring sowie investitionsanreizende Instrumente wie das Hof- und Fassadenprogramm sowie ein City-Verfügungsfonds bei dem privatwirtschaftliche Akteure mit bis zu 50 Prozent bei lokalen, attraktivitätssteigernden Projekten gefördert werden, zu den vorrangigen Maßnahmen.

Der Ortsteil Hamme sieht sich dem Risiko eines bevorstehenden Abwärtstrends in den Bereichen Wohnen, öffentlicher Raum und Nachbarschaft ausgesetzt. Aus diesem Grund wurden seit letztem Jahr Ideen gesammelt, wie eine Aufwertung von Hamme gelingen kann. Das nun vorliegende Konzept sieht 33 Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 22 Millionen Euro vor. Schwerpunkte bilden die Handlungsfelder Öffentlicher Raum und Freiraum sowie Soziale Infrastruktur/Bildung und Nachbarschaft. Herausragende Maßnahmen werden die Umgestaltung des Friedhofs zu einem Garten der Erinnerung, die Umgestaltung des Amtsplatzes, die Umgestaltung des Parks Präsident, der Verfügungsfonds sowie das Quartiersmanagement sein.

Ende September muss das Gesamtpaket der jeweiligen Maßnahmen für die zwei neuen Gebiete dem Fördermittelgeber (Bezirksregierung Arnsberg und Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW) vorliegen. Dann können schrittweise einmal jährlich konkretisierte Maßnahmen aus dem Gesamtpaket für einen Beginn im Folgejahr beantragt werden. Vorbehaltlich eines positiven Bescheides kann ab April 2020 mit ersten Fördermitteln gerechnet werden.

(4. September 2019)