BOP Freizeit & Vereine Informationen Fabrik Pinnwand Ausweis Lesen Frauen und Beruf Frauen und Bildung Reisepass Medizin Helfen Haus Callcenter Familienzuhause Großvater Erziehung Familie mit Kind Verlobung Erde Tod Bau Zertifikat Katze Auto Datum und Uhrzeit Abmachung Wegweiser Vertrag Bus Nachwuchs Bürgerecho Facebook Twitter YouTube Instagram Flickr E-Mail nachladen nach unten Panorama Service Regeln Aktuelles Wissen Marktplatz Finanzen & Gebühren Umwelt & Klima Logout Vorreiterin Talentschmiede Wissenschaft Kultur Großstadt Kompetenzen Kompass Projekte Sportehrung: Abstimmung Sportehrung: Kriterien Sportehrung: Meldeformular Sportehrung: Rückblick
Änderungen beim „Bildungs- und Teilhabepaket“ ab dem 1. August

Änderungen beim „Bildungs- und Teilhabepaket“ ab dem 1. August

Änderungen beim „Bildungs- und Teilhabepaket“ ab dem 1. August

Anfang Mai dieses Jahres ist das „Starke Familien Gesetz“ in Kraft getreten. Dadurch ändern sich auch in Bochum die Ansprüche des „Bildungs- und Teilhabepaketes“ (BuT) ab dem 1. August. Die Schulpauschale für die Ausstattung wie Schulranzen, Schreib- oder Rechenmaterialen wird erhöht: Im ersten Schulhalbjahr gibt es 100 Euro anstelle von den vorherigen 70 Euro und im zweiten Schulhalbjahr, ab Februar 2020, 50 Euro anstelle von den vorherigen 30 Euro. Außerdem entfällt ab dem 1. August der Eigenanteil bei der Beförderung zur nächstgelegenen Schule sowie bei der Mittagsverpflegung. Darüber hinaus kann ein Anspruch auf ein Ticket bestehen, wenn die Schule ein eigenständiges Bildungsprofil aufweist oder eine bestimmte Spezialisierung anbietet, wie zum Beispiel ein Sportgymnasium.

Für eine Aktivität in den Bereichen Sport, Spiel, Kultur, Geselligkeit oder auch für die Teilnahme an Ferienfreizeiten, werden zukünftig 15 Euro monatlich pauschal gewährt und direkt an die Leistungsberechtigten in voller Höhe des vorliegenden aktuellen Leistungsbescheides ausgezahlt. Ab dem Schuljahr 2019/2020 erhöht sich außerdem der Stundenumfang bei der außerschulischen Lernförderung des Fachs Deutsch für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund von bisher 35 Stunden auf zukünftig 50 Stunden, wenn der maximale Stundenbedarf von der Schule bestätigt wird. Hierdurch werden Kernelemente des Spracherlasses des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) umgesetzt – eine Maßnahme, die ganz im Sinne der Bochum Strategie ist, welche die Stadt unter anderem als „Talentschmiede im Ruhrgebiet“ beschreibt.

Ab dem 1. August wird ein neues BuT-Formular verwendet, da eine gesonderte Antragstellung für die Rechtskreise Sozialgesetzbuch II (SGB II / Hartz IV), Sozialgesetzbuch XII (SGB XII) und Asylbewerberleistungsgesetz (AsylblG) nicht mehr notwendig ist, das heißt in dem Antrag auf die letztgenannten Sozialleistungen ist automatisch auch ein Antrag auf „Bildung und Teilhabe“ enthalten. Lernförderung muss nach wie vor gesondert beantragt werden. Die bereits ausgesprochenen Bewilligungen passt das Jugendamt an die neuen Regelungen an.
Weitere Informationen erhalten Interessierte auf www.bochum.de/but und im Beratungs- und Servicecenter „Bildung und Teilhabe“ in Zimmer 14 (Hochparterre) auf der Junggesellenstraße 8, montags und dienstags von 8 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 13 bis 18 Uhr sowie telefonisch unter 0234 910-1744.

(30. Juli 2019)