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Gewalt gegen Frauen und Mädchen: Bochum setzt Istanbul-Konvention um und bietet Themen-Workshops dazu an

Gewalt gegen Frauen und Mädchen: Bochum setzt Istanbul-Konvention um und bietet Themen-Workshops dazu an

Gewalt gegen Frauen und Mädchen: Bochum setzt Istanbul-Konvention um und bietet Themen-Workshops dazu an

Das Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion engagiert sich gemeinsam mit einem Netzwerk lokaler Akteurinnen und Akteure dafür, Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden. Dieses Ziel hat die Istanbul-Konvention, die die Stadt Bochum als eine der ersten deutschen Städte umsetzt. Dazu bietet das städtische Referat, gefördert vom Landesministerium für Gleichstellung, drei Workshops zum Thema „Gewalt gegen Frauen“ an.

Im ersten Workshop am 19. Juni geht es um Prävention und Bewusstseinsbildung, am 24. September um den Schutz von Kindern und am 28. Oktober um Beratung und Begleitung. Interessiertere können sich beim Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion unter der Rufnummer 0234 910-1155 oder per Mail an BKalisch@bochum.de anmelden oder informieren.

Um Gewalt gegen Frauen und Mädchen und häuslicher Gewalt zu begegnen und möglichst zu beenden, trafen sich bereits Ende Mai Akteurinnen und Akteure der Fachwelt im Kunstmuseum Bochum. Anlass war die am 1. Februar 2018 in Kraft getretene „Istanbul-Konvention“. Sie ist ein völkerrechtliches Instrument zur umfassenden Bekämpfung jeglicher Form von Gewalt an Frauen. Sie ist für Deutschland, durch die Ratifizierung, rechtlich verbindlich. Mit ihr wird das Recht auf ein gewaltfreies Leben und ein Leben ohne Diskriminierung als Menschenrecht anerkannt.

In Bochum gibt es starke Fachleute in der Beratungs- und Hilfelandschaft, die nach erlebter Gewalt oder auch bei häuslicher Gewalt für betroffene Frauen vor Ort vorhandenen Hilfeketten in Gang setzen, fallbezogen zusammenarbeiten und die einzelnen Angebote bekannt machen. Dazu gehören regionale Angebote genauso wie das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“.

Gewalt gegen Frauen ist sehr facettenreich. Sie kann körperliche, psychische, soziale, strukturelle, digitale, sexualisierte Formen annehmen. Das starke kommunale Bündnis möchte sich auf den Weg machen, mit Hilfe der Istanbul-Konvention im Kontext von „Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ noch besser zu werden.

(3. Juni 2019)