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Aufbruch 1919: 100. Geburtstag steht im Fokus des neuen Programmes des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte

Aufbruch 1919: 100. Geburtstag steht im Fokus des neuen Programmes des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte

Aufbruch 1919: 100. Geburtstag steht im Fokus des neuen Programmes des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte

Drei Kulturinstitute feiern in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag: das Schauspielhaus, die Bochumer Symphoniker und auch das Stadtmuseum, das heute ein Teil des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte ist. Logischerweise bildet der „Aufbruch 1919“ einen Schwerpunkt im Veranstaltungsprogramm 2019 des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte an der Wittener Straße 47: Am „Tag der offenen Tür“ am Sonntag, 24. März, von 11 bis 17 Uhr bietet das Haus einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. Ein international gefragter Stummfilmpianist begleitet vom 4. bis 7. April die Wiederaufführung historischer Filmschätze aus 1913, 1916 und 1919 und lässt die Atmosphäre in den damaligen Kinosälen wiederaufleben. Ein Vortrag am 11. April um 18 Uhr über Kultur und Unterhaltung im Ersten Weltkrieg zeigt, dass auch der Krieg nicht ohne die Kultur auskam und die Kulturinstitute, die seit 1919 Erfolgsgeschichte(n) schreiben, tief in der Kriegs- und Vorkriegszeit wurzeln.

Pünktlich zum gemeinsamen Jubiläum geben die BoSy am 6. März um 19.30 Uhr erstmals ein Stadtteilkonzert in den Räumen des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte. Der Aufbruch der Kultur geschah in einer Zeit, die nach dem verheerenden Krieg nicht etwa Ruhe und Frieden brachte, sondern die Stadt zerrissen durch innere Konflikte zeigte. Die Ausstellung „Zwischen Heimat, Front + Revolution. Bochum 1914 bis 1920“ zeugt davon. Sie blickt noch einmal auf den Ersten Weltkrieg zurück, bevor sie sich der neuen Zeit zuwendet. Dank der bewährten Kooperation mit der Fakultät für Geschichte der Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl Didaktik der Geschichte, und dem Alfried-Krupp-Schülerlabor, Bereich Geisteswissenschaften, können sich Schülerinnen und Schüler „Zwischen Heimat, Front + Revolution“ anhand von sieben Themenschwerpunkten unter Anleitung erschließen.

Ein weiterer Höhepunkt wird die Fotoausstellung „Menschen meiner Zeit, die etwas bewegten“ sein. Der aus Bochum gebürtige Foto-Künstler Josef Albert Slominski alias „SLOMI“ bekam alle Bundeskanzler, die Päpste der jüngeren Vergangenheit und viele weitere Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport vor die Linse. Seine Fotografien dokumentieren 60 Jahre Zeitgeschichte. Bei der Ausstellungseröffnung am 28. April um 11 Uhr werden Kulturdezernent Dietmar Dieckmann und Prof. Norbert Lammert, Bundestagspräsident a.D., die Gäste begrüßen. Eine Anmeldung für die Eröffnung ist unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 95 01 oder stadtarchiv@bochum.de bis einschließlich 24. April erforderlich.

Eine Plakatausstellung über die „Mütter des Grundgesetzes“ vom 9. bis zum 24. März, ein Vortrag über Wattenscheid im Jahr 1919 am 19. Februar um 18.30 Uhr, Führungen durch die Ausstellungen des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte und das beliebte Filmprogramm im Archivkino sind ebenfalls im Angebot des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte im ersten Teil des Jahres. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte hat dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Aktuelle Informationen, das Halbjahresprogramm als PDF und Veranstaltungshinweise gibt es unter www.bochum.de/stadtarchiv.

(29. Januar 2019)

Das Halbjahresprogramm kann auch hier als PDF heruntergeladen werden: