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Aktuelle Pressemeldungen

Andrea Henze leitet das Bochumer Sozialamt

Leiterin des Sozialamts Andrea Henze.

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Das Bochumer Sozialamt hat seit dem 1. Januar eine neue Leiterin: Im Dezember 2019 hatte der Haupt- und Finanzausschusses beschlossen, Andrea Henze die Leitung des Amtes zu übertragen. Die gebürtige Dessauerin leitet nun eines der größten Ämter der Stadtverwaltung mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: „Es ist ein Amt mit vielfältigen existenziellen und gestalterischen Aufgaben. Ich freue mich sehr auf die Arbeit im Amt und in der Stadt Bochum.“

Andrea Henze begann ihre berufliche Laufbahn 1992 im Sozialamt der Stadt Dessau als Sachbearbeiterin zur Förderung des Verbands- und Vereinswesens. Wenig später übernahm sie die Leitung der örtlichen Betreuungsbehörde sowie den Senioren- und Behindertenbeirat als auch die Ehrenamtsbörse. 2003 wurde ihr zusätzlich die Verantwortung für das Sachgebiet „Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung“ übertragen.  2009 wechselte sie als Referentin in das Sozialdezernat und war neben vielfältigen dezernatsübergreifenden Aufgaben unter anderem für die Sozialplanung zuständig. Einen völlig anderen Aufgabenbereich der Stadt Dessau-Roßlau übernahm sie mit dem Amt für Wirtschaftsförderung und den weiteren Bereichen Tourismus, Marketing und Grundstücksmanagement im Jahr 2012. 2015 folgte dann der Wechsel nach Hagen als Geschäftsführerin des Jobcenters. Hier konzentrierte sie sich neben dem organisatorischen Umbau des Hauses vor allem auf die Reduzierung von Langzeit- und Jugendarbeitslosigkeit sowie auf die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Im Jahr 2019 wechselte sie nach Duisburg und übernahm dort das Amt für Soziales und Wohnen.

Über ihre neue Wirkungsstätte sagt Andrea Henze: „Das Amt hat es im Konzern Stadt in den vergangenen Jahren geschafft, für die Menschen in Bochum ein breites soziales Dienstleistungsangebot zu entwickeln. Hieran möchte ich anknüpfen und gemeinsam mit meinen erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diesen Weg fortsetzen. Klar ist aber auch, dass wir weiter bemüht sind, uns stetig zu verbessern.“

In Abstimmung mit der Beigeordneten Britta Anger möchte Henze mit dem Thema „Leben im Alter“ einen Schwerpunkt setzen. Die Lebensqualität im Alter, gerade bei Pflegebedürftigkeit, hängt maßgeblich von den sozialräumlichen Strukturen vor Ort ab. Quartiere müssen so ausgestaltet sein, dass ein selbstbestimmtes Leben gewährleistet ist. Dazu gehört zum Beispiel neben der bedarfsgerechten pflegerischen Versorgung auch koordinierte Angebote zur Beratung, Prävention und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Ein weiteres Anliegen der 44-Jährigen ist neben der Verstetigung der Flüchtlingsarbeit die Neustrukturierung der Obdachlosenarbeit: „Hier setze ich auf die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Trägern und auf die schon vorhandene Netzwerkarbeit.“ Aber auch gesetzliche Änderungen wie das zum 1. Januar eingeführte Bundesteilhabegesetz oder auch das Angehörigenentlastungsgesetz stellen neue Herausforderungen dar, die in den Ablaufstrukturen des Amtes eingebunden und beachtet werden müssen. Hinzu kommt Mitte Februar der anstehende Umzug von Teilen des Amtes aus dem BVZ in die Diekampstraße.

In den nächsten Tagen und Wochen möchte Andrea Henze die Vereine, Verbände und Ein-richtungsträger besuchen und mit den Netzwerk- und Kooperationspartnern ins Gespräch kommen. „Mir ist es wichtig, einen umfassenden Blick auf die Bochumer Bedürfnisse zu erhalten. Nur so ist es möglich, ein bedarfsgerechtes Angebot zu schaffen. Eine gute Grundlage und erste Ansatzpunkte bilden für mich die Bochum Strategie sowie die Sozialkonferenz aus dem Jahr 2019.“

(28. Januar 2020)