BOP Freizeit & Vereine Informationen Fabrik Pinnwand Ausweis Lesen Frauen und Beruf Frauen und Bildung Reisepass Medizin Helfen Haus Callcenter Familienzuhause Großvater Erziehung Familie mit Kind Verlobung Erde Tod Bau Zertifikat Katze Auto Datum und Uhrzeit Abmachung Wegweiser Vertrag Bus Nachwuchs Bürgerecho Facebook Twitter YouTube Instagram Flickr E-Mail nachladen nach unten Panorama Service Regeln Aktuelles Wissen Marktplatz Finanzen & Gebühren Umwelt & Klima Logout Vorreiterin Talentschmiede Wissenschaft Kultur Großstadt Kompetenzen Kompass Projekte Sportehrung: Abstimmung Sportehrung: Kriterien Sportehrung: Meldeformular Sportehrung: Rückblick
Hohe Flamme bei „Ausbildung on Tour“ versüßt Schülerinnen und Schülern den Tag

Hohe Flamme bei „Ausbildung on Tour“ versüßt Schülerinnen und Schülern den Tag

Hohe Flamme bei „Ausbildung on Tour“ versüßt Schülerinnen und Schülern den Tag

Zucker wird in der Pfanne karamellisiert, dann kommt Butter dazu und das Ganze wird mit Orangensaft abgelöscht. Ein Schuss Grand Manier sorgt schlussendlich über Crêpe und filetierten Orangen für eine große Flamme. Bochumer Schülerinnen und Schüler erlebten am Mittwoch, 27. März, live die Zubereitung von „Crêpe Suzette“ im Restaurant „Mutter Wittig“. Dabei lernten sie den Beruf des Restaurantfachmanns / der Restaurantfachfrau kennen. Den ganzen Tag waren die werdenden Azubis mit „Ausbildung on Tour“ unterwegs und lernten Gastronomie-Berufe kennen.

Dabei konnten sie auch selbst Hand anlegen: Zum Beispiel im „Ibis“ Hotel - dort probierten sie sich beim Eindecken eines Frühstückstisches und beim Zimmer herrichten aus. Natürlich darf an diesem Tag auch gekostet werden: Sei es die Waffel aus der Hotel-Waffelmaschine oder der flambierte Crêpe – die Schülerinnen und Schüler freuten sich über den süßen Gaumenschmaus. Besonders der französische Pfannkuchen hat es den Jugendlichen angetan. Eine Speise, die in Restaurants nur noch selten angeboten wird, wie Geschäftsführer Adrian Dellwig weiß – sehr aufwendig und personalintensiv. Mit den süßen Crêpes im Bauch fiel das anschließende Tisch eindecken und Servietten falten definitiv leichter.

Im Anschluss ging es weiter zum Hotel Restaurant „Zum Neuling“. Zwei Auszubildende bereiteten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern leckere Fingerfoods zu. Nach einem Rundgang durch die Küche wurden die Snacks gemeinsam verspeist. Dabei beantworteten die Mitarbeiter Fragen zu den Ausbildungen als Köchin/Koch und Servicekraft und schilderten ihren Berufsalltag.

Anschließend führte die Tour nach Hattingen zu den „Burgstuben Haus Kemnade“. Inhaber Heinz Bruns zeigte den Schülerinnen und Schülern, wie sie Pommes frites und Chicken Nuggets frisch zubereiten können und ließ sie dabei in der Küche selbst Hand an Kartoffeln und Co. legen – Eine leckere Alternative zu Fastfood aus der Systemgastronomie. Außerdem berichtete er aus dem Alltag in Küche und Gaststube und stellte Chancen und Perspektiven einer dualen Ausbildung dar.

Der gemeinsame Aktionstag des Schulverwaltungsamtes und der Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet ist ein Baustein im Zuge der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf NRW“. Die intensive Auseinandersetzung mit der Berufswahl vor dem Schulabschluss soll verhindern, dass die Jugendlichen ihre zukünftige Ausbildung abbrechen – dies ist in der Gastronomie-Branche häufig der Fall.

Auf der ganztägigen Tour fahren Jugendliche der Jahrgangstufe Acht aus Bochum sowie der berufsvorbereitenden Jahrgänge und internationalen Förderklassen des Alice-Salomon-Berufskollegs in zwei Gruppen gemeinsam zu verschiedenen Stationen in Bochum und lernen Berufe wie Koch/Köchin oder Hotelfachmann/-frau kennen, probieren sich aus und können Fragen stellen. Durch diese praxisorientierte Berufsorientierung wird den Schülerinnen und Schülern ein klares Bild von der beruflichen Realität in den Betrieben vermittelt.

(27. März 2019)