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Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte präsentiert Stummfilmreihe

Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte präsentiert Stummfilmreihe

Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte präsentiert Stummfilmreihe

Das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, zeigt im Zuge der Veranstaltungsreihe „Aufbruch 1919“ von Donnerstag, 4. April, bis Sonntag, 7. April, drei Stummfilme mit Musikbegleitung des preisgekrönten Stummfilmpianisten Joachim Baerenz. Es moderiert Paul Hofmann von der Kinemathek im Ruhrgebiet. Der Eintritt ist frei. Die erforderlichen Reservierungen können dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 95 10 sowie per E-Mail an stadtarchiv@bochum.de erfolgen. Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen können den BP-Parkplatz (P4) in der Akademiestraße kostenfrei nutzen. Dazu müssen sie an der Parkschranke angeben, dass sie zum Stadtarchiv möchten.

Den Anfang macht am Donnerstag, 4. April, um 19 Uhr der Spionagefilm „S1“ von 1913 mit dem dänischen Stummfilmstar Asta Nielsen. Im Mittelpunkt des 61-minütigen Werkes von Regisseur Urban Gad stehen die Pläne für ein neues Flugzeug. Die Außenaufnahmen entstanden auf dem damaligen Flugplatz Wanne.

Am Freitag, 5. April, um 19 Uhr steht die Komödie „Das Liebes-ABC“ von 1916 auf dem Programm. In dem 50-minütigen Film von Magnus Stifter spielt Asta Nielsen – wie es damals hieß – mehrere „Hosenrollen“.

Den Abschluss bildet der Historienfilm „Madame Dubarry“ mit Pola Negri und Emil Jannings am Sonntag, 7. April, um 11 Uhr. Mit dem 113-minütigen Werk über eine Mätresse Ludwigs XV., die während der Französischen Revolution geköpft wurde, startete Ernst Lubitsch seine Regiekarriere.

Der Boom, den das Kino schon vor dem Ersten Weltkrieg erlebt hatte, hielt während des gesamten Krieges an. Mehrere Bochumer Lichtspielhäuser boten Programme mit Starbesetzung. Die ausgewählten Filme wurden in der „Tonhalle“ aufgeführt, die damit warb, das größte „Kinomatographentheater“ in Westdeutschland zu sein. Die „Tonhalle“ stand an der Stelle der heutigen „Drehscheibe“ auf dem Bongard-Boulevard.

(27. März 2019)