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Dialogorientierte Rahmenplanung für „Campus Bochum“ startet Ende Oktober

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v.l.n.r. Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke, Michael Quade, Anke Richter (beide Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW), Ina Schwarz (Ruhr Universität Bochum), Thorsten Bordan (Hochschule Bochum) und Rainer Pötschke (Hochschule für Gesundheit). Per Video zugeschaltet war Markus Schaefer von Hosoya Schaefer Architects AG in Zürich.
v.l.n.r. Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke, Michael Quade, Anke Richter (beide Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW), Ina Schwarz (Ruhr Universität Bochum), Thorsten Bordan (Hochschule Bochum) und Rainer Pötschke (Hochschule für Gesundheit). Per Video zugeschaltet war Markus Schaefer von Hosoya Schaefer Architects AG in Zürich. (Quelle: André Grabowski)

Die Stadt Bochum arbeitet derzeit mit vielen Akteuren wie der Ruhr-Universität Bochum, der Hochschule Bochum, der Hochschule für Gesundheit und dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (als Eigentümer und Vermieter der Hochschulen) daran, den Weg zu einem zukunftsfähigen, nachhaltig attraktiven Stadtquartier zu ebnen. Der „Campus Bochum“ soll vom Bereich der ehemaligen Erich-Kästner-Schule bis zum Technologiequartier im Bochumer Süden einen urbanen und lebendigen Stadtraum bilden. Die aktuellen Planstände werden nun der Öffentlichkeit vorgestellt. In der Zeit vom 25. Oktober bis 12. November findet eine öffentliche Ausstellung in der Bezirksvertretungsstelle-Süd, Querenburger Höhe 256, statt.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros zu besuchen. Zusätzlich besteht donnerstagnachmittags von 15 bis 16:30 Uhr die Möglichkeit, mit der Projektleiterin der Stadt ins Gespräch zu kommen. Außerdem ist die Ausstellung zeitgleich von 8 bis 20 Uhr und samstags von 8 bis 18 Uhr im Eingangsbereich der Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität Bochum zu besuchen. Hier gelten die bekannten Abstandsregeln und die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Darüber hinaus kann die Ausstellung montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr im Atrium der Hochschule für Gesundheit, Gesundheitscampus 6, und von 8 bis 18 Uhr auf der Magistrale der Hochschule Bochum besucht werden. Es gelten die 3-G-Regeln. 

Parallel zur Präsenz-Ausstellung gibt es vom 25. Oktober bis 12. November das Angebot der Online-Beteiligung, bei der Interessierte über eine interaktive Rahmenplankarte auf der Website www.campusbochum.de Anregungen, Hinweise und Ideen einbringen können. Das Planungsteam wird seinen Rahmenplanentwurf zudem persönlich vorstellen und mit der Öffentlichkeit und den beteiligten Akteuren diskutieren. Dazu findet am Mittwoch, 10. November, ab 17:30 Uhr im Hörsaal-Gebäude-Ost der Ruhr-Universität eine Informationsveranstaltung statt. Noch bis zum 5. November ist eine Anmeldung per E-Mail an LLienkamp@bochum.de oder telefonisch unter 0234 910 23 28 möglich. Benötigt werden die Namen und die E-Mail-Adressen (alternativ Postanschriften zwecks Kontaktaufnahme) aller anzumeldenden Personen. An der Veranstaltung können nur geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen. Die entsprechenden Nachweise sind beim Einlass vorzuzeigen und werden zusammen mit dem Personalausweis überprüft.

In einem umfangreichen Prozess werden aktuell vertiefende planerische Betrachtungen in einem „Rahmenplan Campus Bochum“ getroffen und näher definiert. Es geht dabei um eine Zukunftsvision, die einen Rahmen setzt für die baulichen Entwicklungen bis zum Jahr 2050. In der 1. Planungsphase wurden im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung im Oktober 2018 vier Planungsteams mit der Erstellung von Machbarkeitsstudien beauftragt, um erste Ideen für den Campus Bochum zu entwickeln. Ein Empfehlungsgremium empfahl 2019, den Beitrag des Büros Hosoya Schaefer Architects als Grundlage für die konkretisierenden Planungen im Rahmen einer 2. Phase weiter zu verfolgen. Die Leistungen der 2. Phase des Rahmenplanverfahrens wurden als zweistufiges, öffentliches EU-weites Vergabeverfahren ausgeschrieben. In dem Verfahren setzte sich im Jahr 2020 erneut das Planungsteam rund um das Schweizer Büro Hosoya Schaefer durch. 

In den vergangenen Monaten hat sich das Büro Hosoya Schaefer Architekten in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekturbüro Studio Vulkan aus München und dem Verkehrsplanungsbüro Planersocietät aus Dortmund intensiv mit dem Projektgebiet „Campus Bochum“ beschäftigt und den Rahmenplan konkretisiert und geschärft. 

Das Rahmenplanverfahren „Campus Bochum“ wurde als partizipativer, dialogorientierter Prozess entwickelt. Im August fand die erste Sitzung des eigens dafür gegründeten Begleitgremiums statt, das sich aus bürgerschaftlichen und politischen sowie aus Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Institutionen zusammensetzt. Neben seiner beratenden Funktion soll es gewährleisten, dass alle Interessen der unterschiedlichen Akteure in der Planung berücksichtigt werden und so eine zukunftsgerichtete Gesamtplanung entwickelt wird. 

(25. Oktober 2021)