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Aktuelle Pressemeldungen

Abschluss Festival WORTWORTWORT – Die Zukunft der Wortkunst im digitalen Zeitalter

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Mit einem vollen Erfolg und insgesamt 20.000 Zuschauenden endete am Freitag, 20. November, das deutschlandweit erste komplett digitale Wortfestival WORTWORTWORT. Das Festival widmet sich dem Thema „Wort” nicht nur in der Literatur, sondern auch beispielsweise im Theater, in der Filmbranche, in der Musik, in der Werbung, einem Blog oder Podcast. Mit allen diesen Formen und deren Digitalisierung beschäftigt sich das Festival sowohl künstlerisch als auch wirtschaftlich.

Sowohl Kunst- und Kulturschaffende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und natürlich das Online-Publikum kamen an insgesamt zwölf Festivaltagen zusammen. Das Programm bestand unter anderem aus vier Eigenproduktionen. Mit einer sprechchorischen Inszenierung wurde das Werk des Bochumer Schriftstellers Wolfgang Welt gewürdigt. Thema der filmischen Umsetzung „Heusner – Wir warten nicht auf bessere Zeiten” vom „kainkollektiv” waren die Hausbesetzungen im Bochumer Heusnerviertel in den Achtzigerjahren. Ebenso wurden die Poetry Show „Wortpalast” mit Sandra Da Vina und Gästen sowie der Audio-Podcast „Odysseus – Die Irrfahrten eines listenreichen Schlingels” neu produziert, der von zwölf Größen der Comedy-, Literatur- und Kabarettszene geschrieben und gesprochen wurde: nämlich von Bernd Gieseking, Dagmar Schönleber, Dietmar Wischmeyer, Frank Goosen, Fritz Eckenga, Jochen Malmsheimer, Katinka Buddenkotte, Nessi Tausendschön, Sandra Da Vina, Sven Kemmler, Tobi Katze und Urban Priol. Auf dem Facebook- und YouTube-Kanal „worthoch3” ist das Meisterwerk nach wie vor anzuhören.

Marco Ortu, einer der beiden Kuratoren, zum künstlerischen Profil: „Wir sind in diesem Jahr in großen Teilen ein produzierendes Festival mit einigen Uraufführungen, was durchaus ungewöhnlich ist. Dadurch haben wir die Möglichkeit, genau die Themen zu präsentieren, die wir haben wollen.”

Neu konzipiert wurde auch die gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum entwickelte und kuratierte Digitalkonferenz „contenthoch3”. An vier Tagen sprachen Referentinnen und Referenten aus der Wissenschaft, der Kreativwirtschaft, der Literaturbranche und dem Theater über die Zukunft von Content und die Digitalisierung des Schreibens. Dazu Oliver Daniel Sopalla, Kurator des Festivals: „Die Digitalisierung macht vor dem Schreiben nicht halt und es stellt sich einfach die Frage, inwieweit hier Prozesse digitalisiert, Arbeiten Maschinen übergeben werden – oder ganz einfach ausgedrückt: Wie kann man in der Zukunft mit Schreiben und durch Schreiben Geld verdienen?”

Darüber hinaus nahm WORTWORTWORT gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum am Hackathon des europaweiten DigiEduHack 2020 teil.

Das WORTWORTWORT-Festial 2020 wurde in Zusammenarbeit der Kuratoren Marco Ortu, Oliver Daniel Sopalla und der Stadt Bochum durchgeführt. Zu der Zusammenarbeit sagt der Projektleiter für die Stadt Bochum, Bertram Frewer: „Mit dem Festival WORTWORTWORT haben wir Kulturschaffende, Kreative und Studierende in einem spannenden neuen Format zusammengeführt. Gemeinsam haben sie die Herausforderungen und Chancen der digitalen Gegenwart und Zukunft der Wortkunst diskutiert und praktiziert. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung dieses zukunftsweisenden Festivals.“  

Das Festival WORTWORTWORT, das im Zuge der Bochum Strategie 2030 ins Leben gerufen wurde, ist zunächst für die Jahre 2020 und 2022 konzipiert, eine Fortsetzung im biennalen Rhythmus (2024, 2026 usw.) ist angedacht.

WORTWORTWORT ist eine Kooperation der Stadt Bochum, der Ruhr-Universität Bochum und der Bochumer Agentur worthoch3 und wird gefördert von der Biwenko GmbH, der Bochumer Wirtschaftsentwicklung und der Kunststiftung NRW.

(25. November 2020)