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Aktuelle Pressemeldungen

Grundstücksmarktbericht:

Weiter steigende Preise auf Bochumer Immobilienmarkt trotz Corona

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Trotz der allgemeinen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie stellt sich der Grundstücksmarkt in Bochum insgesamt stabil dar. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der eingegangenen Kaufverträge um rund 13 Prozent auf 2.524 gesunken. Da jedoch teilweise mehrere Objekte in einem Kaufvertrag (Paketverkäufe) veräußert wurden, ist festzuhalten, dass insgesamt 3.026 Objekte im Berichtszeitraum veräußert worden sind.

Der gesamte Geldumsatz des Immobilienmarktes betrug im Jahr 2020 in Bochum 687 Millionen Euro, was einem Rückgang zum Vorjahr von rund 14 Prozent entspricht. Die Anzahl der auswertbaren Kaufverträge blieb dabei nahezu konstant. Trotz Kontaktbeschränkungen und der weitreichenden Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus sank die Zahl der auswertbaren Transaktionen um lediglich ein Prozent auf eine Gesamtzahl von 2.317 Kauffälle.

„Die Entwicklung am Bochumer Grundstücksmarkt, setzt sich ungebrochen fort“, so der Vorsitzende des Gutachterausschusses, Tim Mausbach-Judith. „Etwaige Unsicherheiten in der Corona-Pandemie haben bisher keine Auswirkungen auf den Immobilienmarkt gezeigt. In nahezu allen Teilmärkten, in denen wir das Thema „Wohnen“ abbilden, haben die Preise wie auch in den letzten Jahren erneut deutlich angezogen.“

Für den Teilmarkt der bebauten Grundstücke in den Sektoren Ein- und Zweifamilienhäuser setzt sich die Preissteigerung des Vorjahres weitgehend fort. Der Durchschnittspreis für neu errichtete Ein- und Zweifamilienhäuser beträgt rd. 3.250 Euro/qm. Dies entspricht einer Preissteigerung von rund neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Nach einer durchschnittlichen Steigerung von rund 21 Prozent bei Neubauten im Jahr 2019 erhöhte sich der Durchschnittspreis für ein neues Eigenheim im vergangenen Jahr nochmals um neun Prozent“, so Mausbach-Judith. Für ein gebrauchtes Eigenheim lag der durchschnittlich gezahlte Kaufpreis bei rund 355.600 Euro und damit rund zehn Prozent höher als im Vorjahr.

Trotz der um rund sieben Prozent gefallenen Anzahl an Transaktionen im Teilmarkt Wohnungs- und Teileigentum ist ein durchschnittlicher Preisanstieg von rund zehn Prozent festzustellen. Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungseigentum im Erstbezug ist um rund neun Prozent auf 3.840 Euro/qm angestiegen. Wobei es auch hier beträchtliche Unterschiede je Stadtteil gibt, wie man im Grundstücksmarktbericht nachlesen kann.

Die ertragsorientierten Objekte (Mehr- und Dreifamilienhäuser) weisen ein weitgehend konstantes Preisniveau auf, obwohl die Anzahl der Transaktionen (rund elf Prozent) und der Geldumsatz (rund 17 Prozent) rückläufig waren. Die Anzahl der Veräußerungen und das Preisniveau im Bereich der Gewerbe- und Sonderbauflächen bleibt im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte ist ein selbständiges, unabhängiges und an keinerlei Weisungen gebundenes Gremium. Seine Mitglieder sind ehrenamtlich tätig und werden durch das Land NRW für die jeweilige Gebietskörperschaft bestellt. Der Bochumer Gutachterausschuss weist mit Vermessungsingenieurinnen und -ingenieuren, Architektinnen und Architekten, Bau- und Grundstückssachverständige, Maklerinnen und Maklern und Sachverständige der Banken und Sparkassen sowie der Finanzverwaltung ein breites Berufsspektrum auf. In diesem Jahr begeht der Ausschuss übrigens sein 60-jähriges Bestehen.

Die Bodenrichtwertkarte, die Immobilienrichtwertkarte und der Grundstücksmarktbericht verschaffen einen Überblick über den Bochumer Immobilien- und Grundstücksmarkt. Die aktuellen und historischen Boden- und Immobilienrichtwerte sowie Grundstücksmarktberichte sind im Internet über das NRW-Portal BORIS.NRW unter www.boris.nrw.de kostenfrei erhältlich. Weitere Informationen sind im Internet unter www.gars.nrw/bochum aufgeführt.

Kontaktdaten der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses:

Telefon: 0234 910-1917
Telefax: 0234 910-791917
E-Mail: gutachterausschuss@bochum.de

(25. März 2021)