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Aktuelle Pressemeldungen

Geschützter Radfahrstreifen entsteht auf der Universitätsstraße

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Die Stadt hat mit der Einrichtung eines geschützten Radfahrstreifens auf der Universitätsstraße zwischen Wasserstraße und Waldring begonnen. Die Arbeiten sollen im Oktober abgeschlossen sein. Der KfZ-Verkehr wird während der Bauzeit einspurig an der Baustelle vorbeigeführt, die aktuell an der stadteinwärts führenden Fahrbahn liegt und im September auf die Gegenrichtung verlagert wird.

Ein geschützter Radfahrstreifen, eine so genannte „Protected Bike Lane“, zeichnet sich dadurch aus, dass der auf der Fahrbahn geführte Radverkehr durch eine bauliche Barriere vom motorisierten Individualverkehr getrennt wird. Da sich gerade viele Radfahrende im Straßenverkehr auf der Fahrbahn trotz markiertem Radfahrstreifen unsicher fühlen, kann die Anlage von geschützten Radfahrstreifen die subjektiv empfundene Sicherheit der Radfahrenden erhöhen und damit auch die Akzeptanz verbessern. Auch die objektive Sicherheit wird vor allem an Straßen mit höheren Geschwindigkeiten des motorisierten Individualverkehrs verbessert.

Der Abschnitt auf der Universitätsstraße zwischen der Brücke Waldring und der Kreuzung Wasserstraße soll als Pilotstrecke in Bochum dienen und diese in Deutschland noch neue Führungsform des Radverkehrs anbieten. Wegen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h und der vorhandenen Platzverhältnisse ist dieser Abschnitt besonders gut als Teststrecke geeignet. Bei positiven Erfahrungen ist es denkbar, weitere geschützte Radfahrstreifen im Stadtgebiet anzulegen.

Der Gehweg und die Fahrstreifen bleiben zukünftig in ihrem bisherigen Zustand und behalten ihre vorhandenen Breiten bei.

Der vorhandene Radfahrstreifen wird mit Hochborden zu einem geschützten Radfahrstreifen umgebaut. Die Hochborde bilden die physische Barriere zum motorisierten Individualverkehr. Die Breite der geschützten Radfahrstreifen beträgt künftig mindestens drei Meter. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 125.000 Euro.

(25. August 2020)