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VHS Gesprächskreis „Würdigung Bochumer Euthanasieopfer“

VHS Gesprächskreis „Würdigung Bochumer Euthanasieopfer“

VHS Gesprächskreis „Würdigung Bochumer Euthanasieopfer“

In Bochum soll es eine dauerhafte Gedenkstätte für die Euthanasieopfer in der nationalsozialistischen Zeit geben. Dafür machen sich der Leiter des Universitätsklinikums, Prof. Georg Juckel und der Vorsitzende der kommunalen Inklusionskonferenz, Eckhard Sundermann, stark.

Ein Gesprächskreis bei der Volkshochschule (VHS) für Angehörige, Freunde, Nachbarn der Opfer des nationalsozialistischen Terrors gegen psychisch Kranke und Menschen mit Behinderungen möchte an die Lebens- und Leidensgeschichte der Bochumer Opfer und ihrer Familien erinnern und diese aufarbeiten. Psychotherapeutin Ulrike Sundermann und Diplom-Psychologe Eckhard Sundermann begleiten den Gesprächskreis. Ziel ist die Einrichtung einer dauerhaften Gedenkstätte. Wer daran mitarbeiten möchte, kann sich bei der VHS unter der Rufnummer 0234 910–1555 oder im Internet unter www.vhs-bochum.de mit Angabe der Kursnummer 13027 sowie per E-Mail an BochumerEuthanasieopfer@gmx.de melden. Der Termin wird mit den Teilnehmenden abgestimmt.

Am 1. September jährte sich zum 80sten Mal das sogenannte „Ermächtigungsschreiben“ Adolf Hitlers zur organisatorischen Durchführung der Tötung von „lebensunwertem Leben“. Jede „Beeinträchtigung des deutschen Volkskörpers“ sollte durch die gesetzlich geregelte „Verhinderung“ der Fortpflanzung von Menschen mit einer echten oder angeblichen Erbkrankheit sowie von sozial und rassisch unerwünschten Menschen verhindert werden. Mittel war dazu schließlich das „Ausmerzen“ in Form der Vernichtung von „lebensunwertem Leben“. In Bochum wurden in dieser Zeit mindestens 365 Bochumer Bürgerinnen und Bürger getötet und rund 3.500 Bochumer zwangssterilisiert.

(24. September 2019)