BOP Freizeit & Vereine Informationen Fabrik Pinnwand Ausweis Lesen Frauen und Beruf Frauen und Bildung Reisepass Medizin Helfen Haus Callcenter Familienzuhause Großvater Erziehung Familie mit Kind Verlobung Erde Tod Bau Zertifikat Katze Auto Datum und Uhrzeit Abmachung Wegweiser Vertrag Bus Nachwuchs Bürgerecho Facebook Twitter YouTube Instagram Flickr E-Mail nachladen nach unten Panorama Service Regeln Aktuelles Wissen Marktplatz Finanzen & Gebühren Umwelt & Klima Logout Vorreiterin Talentschmiede Wissenschaft Kultur Großstadt Kompetenzen Kompass Projekte Sportehrung: Abstimmung Sportehrung: Kriterien Sportehrung: Meldeformular Sportehrung: Rückblick
2. Zukunftsforum Innenstadt „Bo wird Bäm!“: Bürger stimmen für Projekte

2. Zukunftsforum Innenstadt „Bo wird Bäm!“: Bürger stimmen für Projekte

2. Zukunftsforum Innenstadt „Bo wird Bäm!“: Bürger stimmen für Projekte

Die ersten Ideen liegen vor, wie Bochums Innenstadt von morgen aussehen soll. Am Dienstag, 2. Juli, stellt das Amt für Stadtplanung und Wohnen beim zweiten Zukunftsforum dazu ab 19 Uhr in der Rotunde, Konrad-Adenauer-Platz 3, die Projekte vor, die in den kommenden Jahren die Innenstadt zukunftsweisend prägen werden. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich vor Ort zu informieren und aktiv einzubringen. Sie können ihnen wichtige Projekte auszuwählen und so die Gestaltung einer attraktiven Stadtmitte zu unterstützen. Das Motto des Entwicklungs- und Mitbeteiligungsprozesses lautet „Bo wird Bäm!“. Ziel ist ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für die Bochumer Innenstadt.

Unter der Schlagzeile „Bo wird Bäm!“ hatte bereits im November das erste Zukunftsforum Innenstadt stattgefunden. Bei diesem war das städtische Baudezernat gemeinsam mit der Bochum Wirtschaftsentwicklung, den Büros steg NRW und urbanista mit Bürgerinnen und Bürgern über Gründe, Ziele, Chancen und Risiken der Innenstadt von morgen ins Gespräch gekommen. Die Auftaktveranstaltung hatte circa 200 Gäste angezogen und breiten Zuspruch gefunden. Bis zu Jahresbeginn hatten sich Interessierte online mit Anregungen weiter aktiv und konkret einbringen können. Es gab zudem Infostände, Stadtspaziergänge für das ISEK und eine Bürgerwerkstatt zum Husemannplatz, der mit dem Bau des Einkaufs- und Bürokomplexes „Viktoria-Karree“ ebenfalls neugestaltet wird. Akteurinnen und Akteure in der Innenstadt nahmen an Expertengesprächen und Workshops teil. „Es ist toll, dass bei unserem Vorhaben auch ein starker Impuls von den Einzelhändlern und Eigentümern ausgeht, die Innenstadt mitzugestalten und die Aufenthaltsqualität zu steigern“, freut sich Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke.

Einen ersten Rahmen für die Ideensammlung und Planungsüberlegungen bot und bietet die „Bochum 2030 Vision Innenstadt“: In dieser Denkfabrik wurden drei Pfeiler für die Innenstadt gesetzt – als Ort für „Neue Heimaten“, als „Stadt des produktiven Wissens“ sowie als Zentrum für „Vernetztes Stadterlebens“. Danach soll Bochums Stadtmitte stärker als bisher gefragte Wohnviertel („neue Heimaten“) in ruhigen Hinterhöfen oder mit anderen einladenden Oasen bieten. Gleichzeitig soll die City für kreative Köpfe zu einem Standort für „urbane Produktion“ werden – kluge Ideen aus innovativen Start-up-Unternehmen sowie kleine Stückzahlen aus Designarbeit und Handwerkskunst können dazu zählen. Das alles mit einer zunehmend vernetzten lokalen Infrastruktur, die mit ihren digitalen Service-Angeboten das „analoge“, echte Erleben der Bochumer Innenstadt zukunftsfähig macht.

Vom Bermuda3eck bis zum neuen Justizzentrum und zum Kortländer weiterzuentwickeln, die Innenstadt ist zentraler Teil dieses Gebietes. Im Herbst 2019 soll das ISEK politisch beraten und beschlossen sein, um Fördermittel beim Land für die Umsetzung beantragen zu können. Bei einem positiven Bescheid könnte Bochum ab Mitte 2020 erste Fördermittel für die Umsetzung der Maßnahmen abrufen. „Wir haben in jüngster Zeit viel in Bochum umgesetzt und dabei aktiv Bürgerinnen und Bürger einbezogen“, sagt Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. „Die Bochumerinnen und Bochumer unterstützen die Entwicklung ihrer Stadt mit Hand, Herz und Verstand. Daher freue ich mich über diesen spannenden und starken Beteiligungsprozess für unsere Innenstadt von morgen und bin auf das Ergebnis gespannt.“

Weitere Informationen zum Zukunftsforum und ISEK Innenstadt gibt es im Internet unter www.bo-wird-bäm.de.

(24. Juni 2019)