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13,7 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel – Meilenstein für die Soziale Stadt Werne – Langendreer-Alter Bahnhof (WLAB)

13,7 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel – Meilenstein für die Soziale Stadt Werne – Langendreer-Alter Bahnhof (WLAB)

13,7 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel – Meilenstein für die Soziale Stadt Werne – Langendreer-Alter Bahnhof (WLAB)

Es kann gebaut werden in Bochum: Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung hat am 16. Juli das Stadterneuerungsprogramm (STEP) veröffentlicht und damit für Bochums Stadterneuerungsgebiete wesentliche Fortschritte ermöglicht.

Der Stadtentwicklungs-Prozess im Soziale-Stadt Gebiet Werne – Langendreer-Alter Bahnhof (WLAB) geht mit großen Schritten weiter voran. Bochum erhält insgesamt weitere 13,7 Millionen Euro aus Städtebauförderungsmitteln des Landes, des Bundes und aus Mitteln des EFRE-Förderprogramms der EU. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen werden damit in den kommenden Jahren Projekte im Kostenumfang von rund 15,6 Millionen Euro ermöglicht.
„Für das WLAB-Gebiet ist dieses STEP ein sehr wichtiger Schritt: Allein für Werne – Langendreer-Alter Bahnhof sind 13 Millionen Euro an Fördergeldern vorgesehen. So können zahlreiche Maßnahmen in den nächsten Jahren realisiert werden, die Werne und Langendreer in der schon laufenden positiven Entwicklung weiter in Schwung bringen“, freut sich Burkhard Huhn, Abteilungsleiter im Amt für Stadtplanung und Wohnen, über die guten Nachrichten aus Düsseldorf.

Unter den insgesamt zehn bewilligten Maßnahmen in WLAB sind auch die beiden Kinder- und Jugendfreizeithäuser (KJFH) in Werne (Jucon) und Langendreer-Alter Bahnhof (InPoint), die komplett neu gebaut werden – im Falle des stark sanierungsbedürftigen Jugendtreffs „InPoint“ sogar an einem neuen Standort am Volkspark Langendreer. Auch die ehemals als Übergangslösung aufgestellten Container des „Jucons“ in Werne sind mit dem Neubau Geschichte. Beide Kinder- und Jugendfreizeithäuser erhalten ein spannenderes und größeres Raumangebot und eine komplette Neugestaltung der Außenfläche mit neuen Spiel- und Freizeitangeboten. Größere und vor allem mehr Gruppenräume ermöglichen eine Erweiterung des Angebots, beispielsweise um Computer-, Medien oder Werkräume.

Mithilfe der neuen Fördermittel kann auch die vor kurzem durch die Bezirksvertretung beschlossene Rahmenplanung für das „Grüne Rückgrat Werne“ umgesetzt werden. Begonnen wird mit der Sanierung des Werner Parks und des Werner Marktes, damit der Werner Park bald auf neuen Wegen begangen und der Werner Markt wieder ein Raum für Erlebnis und Kommunikation wird.

Der direkt am Werner Park liegende Schulhof der Amtmann-Kreyenfeld-Grundschule wird vergrößert und umgestaltet. Mit seinen Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten wird der Schulhof ein spannender Spielort, der nach der Schulzeit von den Eltern, Kindern und jungen Jugendlichen des Stadtteils mitgenutzt werden kann. Durch eine Umstrukturierung der Flächen und Zugänge wird der Schulhof vergrößert und erhält eine neu gestaltete Eingangssituation zum Park und zur Kreyenfeldstraße hin.

Auch die Neugestaltung der Schulhöfe der Von-Waldthausen-Grundschule und Willy-Brandt-Gesamtschule kann weiter vorwärts gehen. Für die Schulhöfe liegen bereits EU-Fördermittel für einen ersten großen Bauabschnitt vor. Zum Ende des Jahres soll mit der Umsetzung begonnen werden. Der jetzt neu bewilligte zweite Bauabschnitt kann dann direkt im Anschluss im nächsten Jahr gebaut werden.

Ein besonderes Highlight unter den geförderten Maßnahmen: Die Umgestaltung des nördlichen Eingangsbereiches der Harpener Teiche zu den neuen „Ruhr-Gärten“ wird mit 1,6 Millionen Euro aus dem Städtebauförderungsprogramm „Zukunft Stadtgrün“ und weiteren EU-Mitteln gefördert. Im nördlichen Bereich der Harpener Teiche wird das Gelände an der Werner Straße als neuer „Eingang“ geöffnet. Hierzu werden unter anderem offene, zum Wasser herabführende Rasenterrassen angelegt, neue Sitzbereiche und eine Aussichtsplattformen angelegt sowie die Wege saniert. Auch mit dem Stadtteilmanagement, dem Hof- und Fassadenprogramm sowie dem Bürgerverfügungsfonds kann es in WLAB in den nächsten zwei Jahren weitergehen. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings: Leider wurden die Mittel zur Sanierung des Freibads in Werne in dieser Förderperiode nicht genehmigt.

Neben den Mitteln für WLAB fließt in diesem Jahr auch weitere Förderung in das Stadterneuerungsgebiet Soziale-Stadt Wattenscheid. Mit dem Fördergeld werden unter anderem die Straßenbäume in den Fokus gerückt, die im Stadtraum ein wesentliches und stadtbildprägendes Element sind. Weiterhin werden mit den Geldern Investitionen in den Gebäudebestand durch zusätzliche Mittel für das Hof- und Fassadenprogramm getätigt sowie die Arbeit des Stadtteilarchitekts finanziert.

Nach der Bewilligung ist vor der Bewilligung und so sind die Vorbereitungen für den kommenden STEP 2020 bereits in vollem Gange. Denn auch für die kommende Förderperiode sind wieder zahlreiche Maßnahmen in den Stadterneuerungsgebieten in Bochum in Vorbereitung. Auch zwei neue Fördergebiete – die Bochumer Innenstadt sowie Hamme – sollen beantragt werden. Antragsfrist für den STEP 2020 ist bereits Ende September 2019.

(23. Juli 2019)