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Neues Wohnprojekt in Gerthe – Land und Stadt ziehen an einem Strang

Neues Wohnprojekt in Gerthe – Land und Stadt ziehen an einem Strang

Neues Wohnprojekt in Gerthe – Land und Stadt ziehen an einem Strang

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und Oberbürgermeister Thomas Eiskirch unterzeichnen Zielvereinbarung zur Aufnahme in das Landesprogramm „Kooperative Baulandentwicklung“

Die Stadt möchte bis zu 800 neue Wohnungen auf dem Gebiet errichten, ein Drittel davon öffentlich gefördert, attraktives Wohnen für Familien mit Kindern, Seniorinnen und Senioren, junge Haushalte: In Gerthe entsteht auf einer rund 12 Hektar großen Fläche eines der größten und spannendsten Wohnneubaugebiete in NRW.

Damit treibt die Stadt ihre Wohnungsbauoffensive weiter voran und kann dabei auf die Unterstützung der Landesregierung zählen: Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und Oberbürgermeister Thomas Eiskirch unterzeichneten heute (21. Januar) im Amtshaus Gerthe die Zielvereinbarung zur Aufnahme des Projekts in das Landesprogramm „Kooperative Baulandentwicklung“. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt ausgewählte Kommunen durch das Angebot der Kooperativen Baulandentwicklung bei der Mobilisierung und Entwicklung von Wohnbaugrundstücken.
Ziel und Voraussetzung der Maßnahmen ist es, auf den mobilisierten Baugrundstücken vielfältige und qualitativ ansprechende Quartiere mit einem Anteil von mindestens 30 % gefördertem Wohnungsbau zu realisieren.


Ministerin Ina Scharrenbach: „Wir haben Bochum ausgewählt, weil die Stadt die besten Voraussetzungen mitbringt. Das Entwicklungsgebiet in Hiltrop und Gerthe ist durch mehrere ÖPNV-Haltepunkte an das Stadtzentrum von Bochum angebunden, weist eine gute Infrastruktur für die Nahversorgung auf und ist durch viele Grünanlagen geprägt. Somit: beste Voraussetzungen.“

Auf der Grundlage der Zielvereinbarung wird die Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN die Stadt Bochum bei der Entwicklung des Rahmenplangebietes treuhänderisch unterstützen. Die landeseigene Gesellschaft übernimmt in Abstimmung mit der Stadt nicht nur den Ankauf von benötigten Flächen, sämtliche Planungsleistungen und die Projektkoordinierung, sondern auch den Bau der Erschließung und die spätere Vermarktung der Grundstücke. Das Land NRW stellt der Stadt für den arbeitsintensiven Prozess der kommunalen Baulandentwicklung damit umfangreiche Unterstützungsleistungen zur Verfügung.

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch: „Wir wollen bauen. Bochum ist eine attraktive Stadt, die mehr Wohnraum in allen Preissegmenten braucht. Wir freuen uns über die Unterstützung des Landes, denn damit ziehen Land und Stadt an einem Strang in Richtung mehr Wohnbestand. Ich bin mir sicher, dass dieses Projekt in Hiltrop und Gerthe neue Impulse geben wird, um sich zukunftsorientiert weiter zu entwickeln. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird ein wichtiger Baustein für die weitere Entwicklung sein.“

Die Stadt Bochum und NRW.URBAN als „Entwicklungsgesellschaft auf Zeit“ möchten gemeinsam auf der Fläche im Bochumer Norden ein durchmischtes Wohnquartier für alle Alters- und Einkommensgruppen entwickeln. Dazu gehören unter anderem Starterhaushalte, Ein- und Zweipersonenhaushalte, aber auch Familien mit Kindern sowie Seniorinnen und Senioren. Die Rahmenplanung weist aber nicht nur Bauflächen aus, sondern umfasst ein Gesamtkonzept aus Erschließungs- und Mobilitätsvorstellungen, attraktiven Grün- und Freiflächen, Konzepten zur Regenwasserbewirtschaftung und der Integration von Wohnfolgenutzungen. Der Rahmenplanprozess soll dabei unter Einbeziehung lokaler Akteure, der Bürgerschaft sowie der Ortspolitik erfolgen.

Das Gebiet erstreckt sich vom ehemaligen Kirmesplatz am Castroper Hellweg auf Höhe der Heinrichstraße im Süden über weitgehend unbebaute Flächen bis zur Straße „Hiltroper Landwehr“ und von dort östlich der Straße „Am Hillerberg“ weiter bis über die Sodinger Straße hinaus. Im Südwesten grenzt an das Plangebiet der Volkspark Hiltrop, der bereits durch einen schmalen Fußweg entlang des ehemaligen Kirmesplatzes mit dem Castroper Hellweg im Bereich der Heinrichstraße verknüpft ist.

(21. Januar 2019)