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Aktuelle Pressemeldungen

Hochwasser:

Hilfe, Spenden, Schäden

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Das Wasser ist weg. Die Ruhr hat (fast) wieder ihren normalen Pegelstand erreicht. Aber von Entspannung keine Spur, denn jetzt werden überall die Schäden, Zerstörungen und Verwüstungen sichtbar, die die Flut hinterlassen hat. Weit über 300 Hilfseinsätze haben die rund 500 haupt- und ehrenamtlichen Rettungskräfte geleistet, die von Mittwoch an rund um die Uhr im Einsatz waren. 

Die Pontonbrücke ist aktuell nur für Fußgänger und Radfahrende geöffnet. Die Schäden werden zurzeit repariert, die verschlammten Widerlager gesäubert. Voraussichtlich kann am 21. Juli die Brücke auch wieder für den Autoverkehr freigegeben werden. Einige Straßen wurden unterspült, das Außengelände der Kita Stockumer Straße zerstört. Das Pumpwerk Langendreer hatte einen Stromausfall und ist deshalb ausgefallen, mehrere Regenrückhaltebecken sind vollgelaufen. Viele Wege im gerade fertiggestellten Volkspark Langendreer wurden unterspült. Es gibt zahlreiche weitere Schäden im Stadtgebiet, die Höhe der Kosten der Instandsetzung wird einige Millionen Euro betragen.  

Schwer beschädigt wurde auch die Burg Haus Kemnade. Das Wasser hat Restaurant, Küche und das Vorratslager komplett überflutet. Das Kulturhistorische Museum der Stadt in der Burg ist mit einem Ausstellungsraum betroffen: drei Klaviere, ein Pianola und eine thailändische Großtrommel sind dem Hochwasser zum Opfer gefallen. Eine Soforthilfe in sechsstelliger Höhe ist auf den Weg gebracht.

Daneben hat das Unwetter aber insbesondere die Anwohnerinnen und Anwohner, Vereine und weitere Einrichtungen in Dahlhausen besonders hart getroffen. Sie haben ihr Hab und Gut verloren, einige stehen teilweise vor dem Nichts. Ihnen zu helfen ist eine der vordringlichsten Aufgaben. 38 Immobilien – so der aktuelle Stand – wurden durch das Hochwasser beschädigt. 

Beim Kampf gegen die Unwetterschäden hat sich gezeigt, dass die Unterstützung der Bevölkerung in Form von Sachspenden, Dienstleistungen, Ausleihe von technischem Gerät und Bereitstellung von Unterkünften sehr hoch ist. Daher hat das Kommunale Krisenmanagement der Stadt Bochum in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Ortsverband Bochum e.V. (ASB) für künftige außergewöhnliche Situationen eine Anlaufstelle für die Hilfsangebote geschaffen. Als Tauschbörse und Vermittlungsstelle. Dabei wird der ASB aktuell und auch künftig Hilfsangebote bündeln und den Hilfesuchenden als Integration in den Bevölkerungsschutz vermitteln. Ab jetzt können Hilfsangebote unter  katastrophenhilfe@asb-bochum.de und Tel.: 0234-9773090 abgegeben werden.

Die Spenden- und Hilfsbereitschaft ist riesig und die von den Überschwemmungen betroffenen Vereine und Einrichtungen sind über jede Spende dankbar. Um sie ganz individuell leisten zu können, sind hier die Vereine und Einrichtungen genannt, die Hilfe brauchen:

ASV-Angelverein, Sparkasse Bochum
IBAN: DE38430500010045304326

DLRG Linden-Dahlhausen e.V., Sparkasse Bochum
IBAN: DE70430500010040400400

IFAK e.V. – Verein für multikulturelle Kinder- u. Jugendhilfe – Migrationsarbeit
Bank für Sozialwirtschaft Köln
SWIFT-BIC: BFSWDE33XXX
IBAN: DE24370205000007022500
Verwendungszweck „Spende Flutschäden IFAK Dahlhausen“

Kindertagesstätte Lummerland
Volksbank Sprockhövel
IBAN DE98 4526 1547 0116 8884 00

LDSV – Linden-Dahlhauser Schwimmverein e.V., Sparkasse Bochum
IBAN: DE35430500010045300597

Linden-Dahlhauser Kanuclub e.V., Sparkasse Bochum
IBAN: DE13430500010045300605

Ruhrlandbühne, Sparkasse Bochum
IBAN: DE56430500010045301868

Wasserfreunde Ruhrmühle e.V., Sparkasse Bochum
IBAN: DE42430500010045301538


Viele sind bereits mit ihren Versicherungen im Gespräch, um Entschädigungen für die Schäden zu bekommen. Darüber hinaus haben Bund und das Land NRW schnelle und unbürokratische Hilfen für die Betroffenen zugesagt. „Sollten dann noch Härtefälle auftreten und Menschen finanzielle Hilfen brauchen, stehen wir natürlich bereit“, so Krisenstabsleiter Sebastian Kopietz. Aktuell wird die Einrichtung eines kommunalen Fonds ebenso geprüft wie eine Anlaufstelle für Hilfestellungen bei der Beantragung der Hilfsgelder. 

(20. Juli 2021)