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Aktuelle Pressemeldungen

1.000-Bänke-Programm – fast die Hälfte ist geschafft!

Andreas Maier und Bänke des Programms 1000 Bänke auf einem Lagerplatz in Bochum

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Neuer Spendenaufruf

1.000 zusätzliche Bänke für Bochum – eine ehrgeizige Idee, mit der die Stadt die Aufenthaltsqualität im gesamten Stadtgebiet deutlich verbessert. Viele Bürgerinnen und Bürger haben ihre Wünsche „nach mehr Verweilqualität“ in der Innenstadt, in den Stadtteilen, in den Wohnquartieren und Grünflächen geäußert. So hatte die Stadt in einer gemeinsamen Aktion mit der Bochumer Lokalredaktion der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) einen großen Spendenaufruf gestartet. Das „1000-Bänke-Programm“ funktioniert dabei nach dem „Aus eins mach zwei“-Prinzip: „Für jede gespendete Bank stellen wir eine weitere auf“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. Und die Zwischenbilanz kann sich sehen lassen: 435 Bänke stehen. 108 Spenderinnen und Spender haben bisher mitgemacht. „Ihnen gilt mein ganz besonderer Dank“, so OB Thomas Eiskirch. Insgesamt sind an Spenden bislang 154.687 Euro zusammengekommen.

Allein in den letzten vier Monaten konnten die Stadt 117 Bänke im gesamten Stadtgebiet aufstellen – nahezu täglich kam eine neue Bank dazu. In Grünanlagen stehen nun zusätzlich 280 Bänke, in den Stadtbezirken 106, in der Innenstadt 49, auf Spielplätzen 23 Bänke. Doch damit soll nicht Schluss sein: „Wir wollen neue Bänke aufstellen und rufen die Bochumerinnen und Bochumer zu weiteren Spenden auf“, sagt OB Eiskirch. Das „1.000-Bänke-Programm“ geht weiter! Anlässe gibt es für die Spenderinnen und Spender genug – so wurden bisher Bänke zum Geburtstag gespendet, Vereine spenden zum Jubiläum, Firmen zur Einweihung neuer Gebäude. Spenden kann man eine oder mehrere Bänke; es können jedoch auch mehrere für eine Bank zusammenlegen oder einen Teilbetrag spenden.

Spenderinnen und Spender können Standortwünsche für „ihre“ Bank nennen. Es können aber auch Bürgerinnen und Bürger unabhängig von einer Spende Plätze vorschlagen, an denen aus ihrer Sicht eine zusätzliche Sitzgelegenheit im Zuge des Programms sinnvoll wäre. Die Stadt prüft die Umsetzbarkeit an der gewünschten Stelle. Auf Wunsch stellt die Stadt Bochum eine Spendenbescheinigung aus und bringt an den Bänken eine Namensplakette an, die an die Spenderinnen oder Spender erinnert. Drei Modelle stehen zur Auswahl: eine leicht geschwungene Bank, die mit ihrem modernen Design die Innenstadt schmücken soll. Für Wälder, Parks, Rad- und Wanderwege gibt es einen Bank-Klassiker, der sich mit einer gelungenen Kombination aus Holz und Stahl bewährt hat. Und für die Stadtteile setzt die Stadt auf Nachhaltigkeit: Das dafür zur Verfügung stehende Modell besteht aus wiederverwerteten Materialien.

Als Dank für die bisherige Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger hat Oberbürgermeister Thomas Eiskirch entschieden, in diesem Sommer zusätzlich 25 Liegebänke in Parks und zahlreiche weitere Mülleimer aufzustellen. „Dies werden wir umgehend umsetzen“, versichert der neue Projektleiter Andreas Maier. Eine Online-Karte zeigt, wo neue Bänke aus dem 1000-Bänke-Programm stehen und ob es sich um eine Spende handelt. Hier ist der Link dazu: www.bochum.de/1000Baenke-Karte.

Beeindruckend sind häufig aber auch die Geschichten hinter der Spende:

Zum Gedenken an seinen 2018 verstorbenen Vater und begeisterten Kleingärtner hatte ein Spender eine Bank für die Kleingartenanlage In der Provitze gespendet. Die Bank des Typs Nusser steht vor dem Vereinsheim und erinnert die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner an ihren früheren Gartennachbarn.
 
Im Januar erhielt das Projektbüro einen handgeschriebenen Standortwunsch einer 90-jährigen Dame. Sie schlug vor, einen früheren Bankstandort auf dem Freigrafendamm in unmittelbarer Nähe zum Hauptfriedhof zu reaktivieren. Die VBW erklärte sich bereit, diesen Wunsch durch eine Spende einer Bank des Typs Govaplast zu erfüllen.
 
Im Fall der Boulebahn in Gerthe zeigten gleich mehrere Spender großes Interesse, den Platz mit angrenzendem Bücherschrank durch neue Sitzgelegenheiten noch einladender zu gestalten. Neben jeweils einer gespendeten Bank einer Gemeinschaft um das Seniorenbüro Nord und einer gespendeten Bank am Bücherschrank, die vom USB gestiftet wurde, hat die Stadt Bochum drei weitere neue Bänke des Modells Govaplast aufgestellt. Außerdem konnten zwei noch gut erhaltene Sitzbänke ohne Lehne an der Boulebahn umgestellt werden, so dass die Spielerinnen und Spieler vor Ort diese beidseitig nutzen können.
 
Die Stadt Bochum hat auch eine Verweilmöglichkeit am Zauberwald in der Grünanlage Bockholt geschaffen. Durch die hier aufgebaute Sitzgelegenheit können Familien bei einem Besuch des Zauberwaldes, zum Beispiel am Geburtstag ihres Kindes, verweilen und sich an dem zur Geburt des Kindes aufgestellten Obstbaum erfreuen.
 
Spenden sind herzlich willkommen. Wer spenden möchte, kann dies gern tun. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter: www.bochum.de/1000Baenke.

(20. Februar 2020)