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Städtebauförderung: mehr als vier Millionen Euro Fördermittel für die Stadtentwicklung Bochums

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Die Stadt Bochum wird nach Planungen des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstelllung  4.177.000 Euro Fördermittel aus dem Städtebauförderungsprogramm (STEP) 2020 erhalten. Diese Fördermittel (80 Prozent) setzen sich aus Geldern des  Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen zusammen. Dazu kommen noch Eigenmittel der Stadt Bochum (20 Prozent). In diesem Jahr sollen auch wieder finanzielle Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt werden.  

Mit dem STEP 2020 erhält die Bochumer Innenstadt nun erste Städtebauförderungsmittel in Höhe von 976.000 Euro auf der Grundlage des neuen Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK). Dieses wurde in einem gemeinsamen Prozess mit den Bürgerinnen und Bürgern, Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Geschäftstreibenden aus der Bochum Innenstadt erarbeitet. Damit der innerstädtische Stadterneuerungsprozess beginnen kann, soll zunächst ein Quartiersmanagement zur Prozesssteuerung und als Ansprechpartner vor Ort eingesetzt werden. Weitere Serviceleistungen für private Eigentümer sollen durch einen sogenannten „Quartiersarchitekten“ bereitgestellt werden.

Neben der Bochumer Innenstadt werden auch die bestehenden Stadterneuerungsgebiete Wattenscheid-Mitte und Laer Städtebauförderungsmittel erhalten. In Wattenscheid soll durch Bundes-und Landesmittel sowie europäische Gelder,  insgesamt 1,2 Millionen Euro, die „Attraktivierung des Stadtgartens“ gefördert werden. Damit der etablierte Bürgerverfügungsfonds erfolgreich weiter angeboten werden kann, wird dieser ebenfalls gefördert. Auch das Thema „Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit“ wird durch Fördermittel in Wattenscheid weiter vorangetrieben.

Das Stadtumbaugebiet Laer/ Mark 51°7 erhält im STEP 2020 insgesamt 720.000 Euro Städtebauförderungsmittel. Diese sollen gezielt in das bestehende Quartiersmanagement als Anlaufstelle für die Laerschen Bürgerinnen und Bürger fließen sowie in das Hof- und Fassadenprogramm zur Aufwertung der privaten Gebäudefassaden und Höfe. Auch der Bürgerverfügungsfonds für künftige Projekte für den Stadtteil soll Fördermittel erhalten.  

Über den Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier 2020“ soll das neue integrative Zentrum „Am Hausacker“ im Stadtteil Riemke  mit 1.183.000 Euro Fördermitteln in den kommenden Jahren entstehen.  Über diese Förderung freut sich besonders das Referat für Sport und Bewegung, das federführend das Projekt organisiert. Mit einem bereits geförderten Projekt „Vom Hausacker zum Urban Green“ erhält der Stadtteil nicht nur eine neue „Grüne Mitte“, sondern nun auch eine zusätzliche Anlaufstelle für Vereine, Initiativen und vor allem für Bürgerinnen und Bürger aus dem Quartier. Das Projekt steht im Einklang der Bochum Strategie mit seiner Kernaktivität der „Guten Stuben“.

Für das gesamte ISEK Hamme werden der Stadt Bochum im STEP 2020 keine Förderungsmittel gewährt.

Die folgenden Maßnahmen werden im Rahmen des STEP 2020 keine Förderung erhalten:

  • Wattenscheider Haus für Musik, Kunst und Kultur (ISEK Wattenscheid)
  • Hof- und Fassadenprogramm (ISEK Innenstadt)
  • Rahmenplan „Neuer Ring“ (ISEK Innenstadt)
  • Freiraumkonzept „Begrünte und bespielbare Innenstadt“ (ISEK Innenstadt)
  • Verfügungsfonds  (ISEK Innenstadt)
  • „Toilette für Alle“ (ISEK Innenstadt)

Die Stadt Bochum zeigt sich, besonders nach den vielversprechenden Gesprächen im letzten Jahr, enttäuscht über die Förderabsage. „Besonders für Hamme sehen wir es als dringend nötig an, sofort loszulegen“, so Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke. Daher werden von der Verwaltung derzeit Projekte geprüft, die auch ohne Förderung kurzfristig aus Haushaltsmitteln bearbeitet werden können. Hierzu zählen zum Beispiel der Kinderspielplatz Josef-Straße und eine Stadtteilkoordination zur Überbrückung.

Die Stadt prüft des weiteren, ob das Hof- und Fassadenprogramm für die Bochumer Innenstadt mit eigenen Haushaltsmitteln begonnen werden kann.

Die Stadt Bochum wird die Förderung für die nicht bewilligten Maßnahmen und Projekte in diesem Herbst erneut beantragen und weitergehende Fördermittel einfordern.

(19. März 2020)