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Stadt Bochum legt Wohnungsmarktbericht 2018 vor

Stadt Bochum legt Wohnungsmarktbericht 2018 vor

Stadt Bochum legt Wohnungsmarktbericht 2018 vor

Die Stadt Bochum hat ihren nunmehr 8. Wohnungsmarktbericht vorgelegt. Der Bericht soll einen wichtigen Beitrag leisten, um über Hintergründe, Chancen und Risiken der Wohnungsmarktentwicklung zu informieren. Die Broschüre sowie weitere Veröffentlichungen der Wohnungsmarktbeobachtung stehen im Internet unter www.bochum.de/wohnungsmarktbericht als pdf-Datei zur Verfügung.

Beim Blick in den Bericht zeigt sich, dass Bochum vor den gleichen Herausforderungen steht wie derzeit viele Großstädte – wenn auch keine Rede von Wohnungsknappheit oder -mangel sein kann. Die Wohnungsmarktlage in Bochum ist dennoch seit einigen Jahren als angespannt zu bezeichnen. Dies ist sowohl die Einschätzung von Bochumer Wohnungsmarktexperten, als auch aus verschiedenen Kennzahlen der Wohnungsmarktbeobachtung abzulesen. Dabei wird der Markt von verschiedenen Faktoren beeinflusst, von lokalen Besonderheiten, regionalen Verflechtungen bis hin zu globalen Entwicklungen. Damit werden die Herausforderungen für wohnungswirtschaftliche und –politische Entscheidungen immer komplexer. Mit der Wohnungsbauoffensive, dem Handlungskonzept Wohnen und dem Wohnbauflächenprogramm hat sich die Stadt Bochum auf den Weg gemacht, den bestehenden Defiziten im Wohnraumangebot zu begegnen und reagiert beispielsweise mit Großprojekten wie dem Ostpark oder Gerte-West auf die Entwicklungen im Wohnungsmarkt. Das Ziel ist es, jährlich 800 neue Wohnungen in Bochum entstehen zu lassen, davon 200 sozial geförderte.

Die wichtigsten Ergebnisse des Wohnungsmarktberichts:

  • Sowohl die Mietpreise als auch Kaufpreise für Wohnbauland sowie bebaute Grundstücke sind als überdurchschnittlich zu bezeichnen. Die Nettokaltmieten sind um 3 Prozent gestiegen, dabei fallen die Angebotspreise sowohl für besonders kleine als auch für besonders große Wohnungen deutlich überdurchschnittlich aus.
  • Im Vergleich mit den Nachbarkommunen zeigt sich, dass eine weitere Steigerung der Aktivitäten im Bausektor – trotz einer zuletzt positiven Entwicklung – wünschenswert wäre, um die Situation auf dem Wohnungsmarkt verlässlich nachhaltig zu verbessern.
  • Der Wohnungsbestand ist vergleichsweise alt, etwa zwei Drittel der Wohngebäude sind älter als 50 Jahre. Insgesamt sind Bestandsmaßnahmen unerlässlich, um die Attraktivität des Wohnstandorts Bochum weiter zu steigern.
  • Zur Jahresmitte 2018 standen in Bochum rd. 5.450 Wohnungen leer (2,8 Prozent) – dies entspricht ungefähr der nach herrschender Meinung für einen funktionierenden Wohnungsmarkt notwendigen Fluktuationsreserve.
  • Der geförderte Wohnungsbestand geht weiter zurück, Ende 2017 lag der Anteil am Gesamtwohnungsbestand nur noch bei 6,8%. Vor dem Hintergrund steigender Mieten und der anhaltend hohen Nachfrage nach preiswertem Wohnraum muss die Fördertätigkeit weiter angekurbelt werden.
  • Die Bochumer Bevölkerungszahl befindet sich seit 2014 auf einem moderaten Wachstumspfad, wenngleich die Dynamik zuletzt nachgelassen hat. Das Bevölkerungswachstum resultiert dabei ausschließlich aus Wanderungsgewinnen. Wachsende Zahlen gibt es bei den älteren Bevölkerungsgruppen sowie in der Gruppe der Studierenden und Berufseinsteiger.

(18. Januar 2019)