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Aktuelle Pressemeldungen

Stadt Bochum hisst Regenbogenflagge zum 15. Jahrestag gegen Homophobie

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„Flagge hissen und Flagge zeigen“ – Oberbürgermeister Thomas Eiskirch hat am Sonntag, 17. Mai, gemeinsam mit Eicke Ricker und Alva Träbert vom Verein „Rosa Strippe“ die Regenbogenflagge am Historischen Rathaus gehisst. Anlässlich des 15. Internationalen Tages gegen Homophobie setzen sie so ein Zeichen für Vielfalt in Bochum und drücken ihre Wertschätzung für Menschen aus, die homosexuell leben und lieben. „Wir sind eine offene Gesellschaft. Hier darf und soll jede und jeder so leben und lieben, wie er oder sie oder divers möchte, in Bochum und darüber hinaus“, so Eiskirch.

Das Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion hat die Aktion koordiniert und findet es wichtig, dass auch die Stadt Bochum Flagge zeigt. „30 Jahre nach dem von der Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus der Liste der Krankheiten gestrichen wurde, gibt es weltweit immer noch Hindernisse, Tabus und Vorbehalte“, erklärt Referatsmitarbeiterin Corinna Leenen. „Auch in Bochum leben Menschen aus unterschiedlichen Ländern. Ihre Geschichten zeigen, dass sie wegen ihrer sexuellen Orientierung vor lebenslangen Haftstrafen oder sogar der Todesstrafe fliehen mussten.“

Zum Hintergrund des Aktionstages: Die gesellschaftliche Ächtung von Menschen, die anders als die Mehrheit nicht heterosexuell leben und lieben, fand ihren Ausdruck auch darin, dass Lesben und Schwule als psychisch krank angesehen wurden. Erst am 17. Mai 1990 beschloss die Weltgesundheitsorganisation, Homosexualität als Diagnose aus dem internationalen Verzeichnis psychischer Krankheiten zu streichen. Seit 2005 wird an diesem Datum der Internationale Tag gegen Homophobie begangen, wie er zunächst hieß. Er erinnert daran, dass trotz fortschreitender gesellschaftlicher Gleichstellung Diskriminierungen auf Grund der sexuellen oder geschlechtlichen Identität fortbestehen. Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Menschen sind nach wie vor Diskriminierungen und Gewalt ausgesetzt. Sie werden mit Vorurteilen konfrontiert und angefeindet.

(17. Mai 2020)