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Aktuelle Pressemeldungen

Archivkino zeigt „Bomben auf Bochum“

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Das Archivkino im Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, zeigt am Donnerstag, 29. Oktober, um 19 Uhr den Film „Bomben auf Bochum“. Der Eintritt ist frei. Die erforderlichen Anmeldungen können unter der Rufnummer 0234 910–9510 erfolgen: dienstags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. Nicht abgeholte Karten verfallen zehn Minuten vor Filmbeginn. Mit der verbindlichen Anmeldung erklären Interessierte sich mit der kurzzeitigen Speicherung ihrer Anmeldedaten zur Rückverfolgung von eventuellen Infektionsketten einverstanden. Die Veranstaltungen erfolgen unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln. Besucherinnen und Besucher können den BP-Parkplatz (P4) in der Akademiestraße kostenfrei nutzen. Dazu müssen sie an der Parkschranke angeben, dass sie zum Stadtarchiv möchten.

Der 49-minütige, vom WDR in Koproduktion mit dem Stadtarchiv Bochum produzierte Dokumentarfilm von 1978 zeigt die Realität des Krieges, wie sie sich in den deutschen Städten seit 1942/43 abgespielt hat. Die zahlreichen Zeitzeugeninterviews, die Johannes Volker Wagner, der damalige Leiter des Bochumer Stadtarchivs, führt, sowie die einzigartigen Aufnahmen von Camillo Fischer, der sich trotz zahlreicher Verbote nicht davon abhalten ließ, die Kriegsgräuel während und kurz nach den Luftangriffen zu dokumentieren, lassen diesen Film aus der Reihe der lokalhistorischen Dokumentarfilme herausragen.

Bereits um 18 Uhr bietet das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte am Donnerstag, 29. Oktober, eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Bochum – das fremde und das eigene“ an. Der Treffpunkt ist im Foyer. In sechs eigenständigen Abteilungen zeigt die Ausstellung, dass Migration kein Sonderfall in der Geschichte war, sondern der Normalfall ist. Damit eröffnet sie einen besonderen Zugang zur Stadtgeschichte. Doch nicht allein Migration ist das Thema, sondern das Wechselspiel von fremd und eigen im historischen Längsschnitt: von der Ur- und Frühgeschichte bis (fast) zur Gegenwart.

(16. Oktober 2020)