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Flächennutzung an Ruhraue in Dahlhausen ebnet Weg zum Baden

Flächennutzung an Ruhraue in Dahlhausen ebnet Weg zum Baden

Flächennutzung an Ruhraue in Dahlhausen ebnet Weg zum Baden

Die Ruhraue in Dahlhausen ist ein beliebter Erholungsort für Spaziergänger, Radfahrer, Angler, Kanuten und Camper. Durch unterschiedliche Interessen und zukünftige Nutzungen - auch mit Blick darauf, perspektivisch das Baden in der Ruhr wieder zu ermöglichen - war es notwendig, eine einvernehmliche Regelung für die Flächennutzung an der Ruhraue zu finden. Dies ist gelungen. „Es ist schön, dass mit allen Beteiligten eine gute und einvernehmliche Lösung gefunden wurde“, so Oberbürgermeister Thomas Eiskirch.

In mehreren Gesprächsrunden mit Vertreterinnen und Vertretern der Anrainer (Anglerverein (ASV Ruhr), des LDSV, Ruhrtourismus (Querfeldeins), der Ruhrlandbühne, des LDKC, der Ruhrpiraten, der DLRG) gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Marc Gräf konnten die Flächennutzungen neu geordnet werden. „Das ist die beste Lösung, die ich mir vorstellen kann“, freute sich Bezirksbürgermeister Marc Gräf.
Der Weg vom neuen Rüstplatz zum Wasser über das derzeit an den LDKC verpachtete Grundstück einschließlich einer hochwassergeeigneten Einfriedung zur verbleibenden LDKC-Pachtfläche von der Stadt hergestellt und unterhalten wird.

In Gesprächen mit der DB konnte erfolgreich verabredet werden, dass es einen zusätzlichen Ausgang (Tor) im östlichen Teil des Bahnsteigs geben wird, durch dass die Badestelle schneller zu erreichen ist. Eine neue WC-Anlage wird neben dem Wendehammer positioniert.

Auch für die Stege gibt es klare Verabredungen: Der westliche Steg wird in städtisches Eigentum übernommen und von der Stadt unterhalten. Der südliche Teil des LDKC-Pachtgrundstückes kann in gleicher Weise vom LDKC eingefriedet werden.

Die Förderanträge des LDKC für einen barrierefreien Steg werden wieder aufgegriffen.
Teile der Hecke am künftigen Rüstplatz wurden bereits entfernt, um zur Herrichtung auf das Grundstück fahren zu können.

Die konkretisierende Ausbauplanung liegt im Juni 2019 vor. Das Baden in der Ruhr gehört rechtlich zu den schwierigsten Themen. Um das geltende Badeverbot aufheben zu können, muss die Wasserqualität über zwei Jahre beprobt und gut sein. Deshalb ist eine erneute mikrobiologische Untersuchung über den Sommer (Mai bis September) erforderlich, da letztes Jahr aufgrund des außergewöhnlich trockenen Sommers die (positiven) Ergebnisse nicht hinreichend repräsentativ waren. Sind die Ergebnisse auch positiv, kann im Sommer 2020 das Badeverbot an der gekennzeichneten Fläche aufgehoben werden.
 

(15. März 2019)