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Stadt eröffnet Flüchtlingsbüro für Bochumer Osten

Stadt eröffnet Flüchtlingsbüro für Bochumer Osten

Stadt eröffnet Flüchtlingsbüro für Bochumer Osten

362 geflüchtete Menschen leben derzeit im Bochumer Osten. Die meisten von ihnen – 236 an der Zahl – in Langendreer, 79 in Werne und 47 in Laer. „Daher ist es wichtig, dass wir nun den richtigen Ort gefunden haben, um das Flüchtlingsbüro für den Stadtbezirk Ost zu eröffnen“, freut sich Sozialdezernentin Britta Anger heute, 15. Januar. Im Bürgerhaus Ost, Am Born 10, ist nun die zentrale Anlaufstelle vor Ort für Menschen, die nach ihrer Flucht im neuen Alltag ankommen möchten, und für diejenigen, die ihnen dabei mit ehrenamtlichen Angeboten helfen möchten.
 
Ebenso finden hier Bürgerinnen und Bürger Rat und Hilfe, wenn es zum Beispiel das nachbarschaftliche Zusammenleben zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturkreise nicht reibungslos laufen sollte. „Wenn man mit verschiedenen Regeln aufgewachsen ist, kann dies durchaus schon einmal zu Konflikten führen“, sagt Bezirksbürgermeisterin Andrea Busche. Das Team des Flüchtlingsbüros möchte allen die nötige Hilfe geben können, damit Integration gelingen kann. Dazu halten Lena Weimer, Silke Wellner und Thorsten Oehlgen unter anderem Informationen zu Schule, Ausbildung und Studium ebenso bereit wie Tipps zu Sport- und anderen Freizeitangeboten oder Hinweise zur vorgesehenen Abfallentsorgung.
 

Für die Arbeit hat die Stadt Bochum den Saal des Bürgerhauses Ost umbauen lassen. Neben einem Besprechungs- und Begegnungsraum sind vier Büros entstanden. Eines ist für die ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Das Ergebnis nach knapp vierwöchigem Umbau begeistert auch Bezirksbürgermeisterin Andrea Busche: „Das Büro ist mit Affenzahn fertig und echt schön geworden“, lobt sie und ist zuversichtlich, dass es gut genutzt wird. „Wir haben hier ein sehr gut funktionierendes und engagiertes Netzwerk.“ Hausaufgabenhilfe, Ferienbetreuung und vieles mehr böte dieses an, um geflüchtete Menschen zu unterstützen.
„Wir haben seit Januar geöffnet und seitdem kommen die Leute zu uns, darunter Mitglieder des Flüchtlingsnetzwerks, die sich vorgestellt haben und uns kennenlernen wollten“, berichtet Lena Weimer. Und: „Viele, mit denen wir schon vom Flüchtlingsbüro Mitte aus zusammengearbeitet haben, freuen sich, dass wir jetzt vor Ort sind“, ergänzt Silke Wellner.
 
Etwa 2.000 geflüchtete Menschen leben aktuell in Bochum. Wie im Stadtbezirk Ost sind die meisten von ihnen in Wohnungen untergebracht. Damit ist eine wichtige Voraussetzung erfüllt, sich leichter einleben zu können. Begleiten möchte die Stadt Bochum diesen Prozess durch ihre nun vier Flüchtlingsbüros, die im Stadtgebiet verteilt liegen und kurze Wege für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger bedeuten.
 
Das Flüchtlingsbüro Ost, Am Born 10, hat montags und mittwochs von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Es ist auch möglich, Termine außerhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.
Telefonisch ist das Team unter 01525 / 498 13 92 und per E-Mail unter fluechtlingsbuero-ost@bochum.de erreichbar.

(15. Januar 2019)