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Aktuelle Pressemeldungen

Stadtarchiv lädt zum Vortrag über jüdische Arbeiter im Kohlebergbau

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Das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte lädt am Dienstag, 21. September, um 19 Uhr zum Vortrag „Ende der Maloche im Kohlebergbau. Auch jüdische Arbeiter waren unter Tage“ mit Historiker, Literaturwissenschaftler und Publizist Dr. L. Joseph Heid ein. 

Ende Dezember 2018 war „Schicht im Schacht“: Mit einem zentralen Festakt wurde der deutsche Steinkohlebergbau in Bottrop verabschiedet. Von den ausländischen Bergmännern, die man im vorletzten Jahrhundert mit allerlei Versprechungen ins Ruhrgebiet geholt hatte, war wenig die Rede. Auch zahlreiche jüdische Arbeiter waren während des Ersten Weltkrieges und auch danach in Russisch-Polen im Steinkohlebergbau tätig. Teils freiwillig, teils wurden sie mit Gewalt zur schwerindustriellen Arbeit nach Deutschland geholt. Allein 4.000 von ihnen arbeiteten als Kumpel in den Kohlegruben des rheinisch-westfälischen Industriegebietes unter Tage. Mit ihnen beschäftigt sich der Vortrag. Außerdem wird das viel zitierte Ehrenwort der Ruhrgebietsarbeiter diskutiert: Maloche. Wo kommt es her, dieses rein hebräische Wort, und wie konnte es sich so selbstverständlich und allgemein verbreiten?

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt und um eine Anmeldung per Mail an stadtarchiv@bochum.de oder telefonisch unter 0234 910 95 10 wird gebeten. Die Plätze sind bis zehn Minuten vor Veranstaltungsbeginn reserviert. Es gelten die 3G-Regelungen. 

(14. September 2021)