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Aktuelle Pressemeldungen

Vortrag im Stadtarchiv: Bergschule Bochum und Westfälische Berggewerkschaftskasse

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„Wissenschafts- und Kaderschmiede: Die Bergschule Bochum und die Westfälische Berggewerkschaftskasse im 19. und 20. Jahrhundert“ ist der Titel eines Vortrags von Dr. Stefan Moitra am Mittwoch, 21. Oktober, um 19 Uhr im Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47. Der Eintritt ist frei. Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Die erforderlichen Anmeldungen können per E-Mail an stadtarchiv@bochum.de oder unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 95 10 erfolgen: dienstags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr.

Bochum war seit dem 19. Jahrhundert ein Zentrum des Bergbaus. Das lag nicht allein an einer Vielzahl von Schächten und Abbaubetrieben. Vielmehr war die Stadt auch Sitz zweier, der für den Ruhrbergbau einflussreichsten Institutionen: der 1864 gegründeten Westfälischen Berggewerkschaftskasse (WBK) und der von ihr betriebenen Bergschule Bochum, die ihrerseits bereits seit 1816 bestand. Die WBK war der Knotenpunkt für ein weitverzweigtes Wissenschafts- und Ausbildungssystem, das der Bergbau entfaltete. Generationen von Steigern und Zechen-Führungskräften aus dem gesamten Ruhrgebiet durchliefen hier ihre Ausbildung und prägten in ihren – bis in die 1960er-Jahre verpflichtend zu tragenden – Uniformen das Stadtbild mit. Zugleich fungierte die Bergschule als Zentrum der Bergbauwissenschaften: mit Forschungen unter anderem zur Geologie, Kohlenchemie, Geophysik, Materialforschung und Vermessungstechnik machte die WBK, lange vor Gründung der Ruhr-Universität, Bochum zu einem weit über das Ruhrgebiet hinausweisenden Wissenschaftsstandort. In der Zeit nach dem Bergbau setzt sich die Arbeit von WBK und Bergschule in der heutigen Technischen Hochschule Georg Agricola und im Deutschen Bergbau-Museum, das ebenfalls auf eine Gründung der WBK zurückgeht, fort.

(14. Oktober 2020)