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Aktuelle Pressemeldungen

Freizeitanlage „Am Hausacker“ ist eröffnet

Eröffnung der Freizeitanlage Am Hausacker durch Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Bezirksbürgermeisterin Gabriele Sporck am 12.06.2021

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Vom alten Hausacker zum modernen “Urban Green“: In nur 17 Monaten ist aus dem brachliegenden Ascheplatz in Riemke eine multifunktionale Freizeitanlage geworden. Aufgrund des sonnigen Wetters und sinkender Inzidenzzahlen steht der neue Begegnungsort schon seit vergangener Woche allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Am Samstag folgte nun die offizielle Eröffnung durch Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. 

„Die Eröffnung ist ein Lichtblick in einer Zeit, in der infolge der Corona-Pandemie und ihren notwendigen Einschränkungen, Isolation und Bewegungsmangel um sich greifen,“ so Thomas Eiskirch. „Es ist wichtiger denn je, Bewegungsangebote im Freien für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.“

Und das Angebot des grünen Freizeitparadieses kann sich wahrlich sehen lassen: Bei der Eröffnung am Wochenende tobte sich bereits eine Gruppe Kinder in der zentralen Freilufthalle beim Fußballspielen aus, während nebenan fleißig auf der ligatauglichen Boule-Anlage trainiert wurde. Auch der neu angelegte Wasserspielplatz begeisterte bei den warmen Temperaturen Groß und Klein. Wichtig bei der Konzeption der neuen Freizeitanlage waren auch inklusive Elemente wie Nestschaukeln und Bodentrampoline, die auch von Rollstuhlfahrern mit ihren Begleitpersonen genutzt werden können. Somit ist aus dem Hausacker ein Treffpunkt für alle Ziel – und Altersgruppen in Bochum geworden.

„Der Stadtteil wurde um ein wahres Highlight bereichert,“ befand Bezirksbürgermeistern Gabriele Spork beim Anblick der neuen grünen Mitte in Riemke. „Ein attraktiver Treffpunkt, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen können.“ 

Auch Sportdezernent Dietmar Dieckmann zeigte sich begeistert: „Eine tolle Bereicherung für den Bochumer Sport.  Ich freue mich insbesondere über die Freilufthalle, die vielseitige Möglichkeiten auch für einen alternativen Schulsportunterricht bietet und den Vereinen eine neue Heimat, ihre Angebote an der frischen Luft und dennoch witterungsgeschützt auszuüben. Natürlich ist es auch eine Bereicherung für die Bürgerinnen und Bürger, die hier quasi vor ihrer Haustür verschiedene Sport-, Spiel- und Bewegungsangebote kostenfrei wahrnehmen können.“

Beim Umbau des Geländes sind auch Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels von vorneherein mitgedacht und umgesetzt worden. So wurden beispielsweise mit Fördermitteln der Emschergenossenschaft in Höhe von rund 200.000 Euro Versickerungsmulden und Rigolen – unterirdische Wasserspeicher – geschaffen. In diese wird das Regenwasser eingeleitet und gezielt zur Bewässerung der Bäume eingesetzt.

„Ich freue mich, dass wir bei diesem Projekt solche Maßnahmen realisieren konnten“, bekräftigte Andreas Giga, Leiter der Zukunftsinitiative (ZI) „Wasser in der Stadt von morgen“ von Emschergenossenschaft und Emscher-Kommunen. „Das ist vorbildlich für das Prinzip der Schwammstadt: Regenwasser wird vor Ort gespeichert. Ein wichtiger Baustein, um Folgen des Klimawandels wie Hitzestau und Dürreperioden abzumildern und die Lebensqualität in den Städten zu steigern.“ 

Weitere Förderer des Projektes sind der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen.

(15. Juni 2021)