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Aktuelle Pressemeldungen

Vortrag im Planetarium zur „Medizin von ‚Star Trek‘“

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Das Bochumer Planetarium, Castroper Straße 67, lädt am Mittwoch, dem 17. Juni, um 19.30 Uhr bis zu 75 Besucherinnen und Besucher zu einem Vortrag ein, der gerade in diesen Zeiten träumen lässt: Der Neurologe Dr. Magnus Heier erzählt sehr unterhaltsam von der „Medizin von ‚Star Trek‘“. Vielleicht stellt sich dabei ja auch heraus, wie die Mediziner des Raumschiffs Enterprise mit einem neuartigen Virus umgegangen wären.

Das Raumschiff Enterprise fliegt seit 54 Jahren durchs All. Ihre Schöpfer waren medizinische Propheten. Der erste Arzt „Pille“ (oder „Bones“ im Original) ist noch klassischer Leibarzt und Seelendoktor. Aber schon er hat einen „Tricorder“, ein medizinisch-diagnostisches Universalgerät zur berührungsfreien Ganzkörperdiagnostik (wir tasten uns mit Ultraschall, Kernspin und Fitnessuhren langsam an diesen „Tricorder“ heran). Pille spritzt ohne Nadel schmerzfrei durch die Kleidung hindurch (was heute mit Impfpistolen auch schon funktioniert). Eine Generation später trägt der blinde Chefingenieur der „Enterprise“, La Forge, einen „Visor“, mit dem er nicht nur sichtbares Licht, sondern auch Infrarot- und Ultraviolett sehen kann (die künstliche Netzhaut gibt es tatsächlich schon, ihre Infrarot-Erweiterung wird kommen).

„Pilles“ Nachfolger zieht es konsequenter weg von der Brücke auf die Krankenstation: Dr. Phlox, ein „Denobulaner“, ist vor allem Forscher – die schlichte Alltagsmedizin betreibt er eher beiläufig. Und das namenlose Hologramm „der Doktor“, ein Notfallprogramm, aktiviert nach dem Tod des „richtigen“ Arztes, hat zwar keinerlei Mitgefühl – aber das Wissen von 47 Ärztinnen und Ärzten gespeichert (so wie heute Dr. Watson, ein Medizinprogramm für Ärztinnen und Ärzte, zunächst noch ohne Hologramm).

Ein Vortrag über die Medizin bei „Star Trek“, in dem auch die bekannten Charaktere nicht zu kurz kommen, wird zu einer Zeitreise in die eigene Vergangenheit –  und vielleicht auch in die Zukunft. Mit dem für seine unterhaltsamen Vorträge bekannten Neurologen und Autor Dr. Magnus Heier als Reiseführer ist ein spannender und überraschender Vortrag garantiert. Mit dem Original-„Tricorder“ in der Hand geht es in unendliche Weiten.

Karten für die „Medizin von Star Trek“ kosten fünf Euro. Sie können im Internet unter www.planetarium-bochum.de oder zum Ortstarif bei der Ticket-Hotline unter 02 21 / 28 02 14 erworben sowie per Mail am info@planetarium-bochum.de reserviert werden.

(12. Juni 2020)