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Stadtarchiv: Verlängerung der Ausstellung von Peter Beckmann „Totentanz bei Shakespeare“

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Plakat zur Ausstellung "Peter Beckmann: Totentanz bei Shakespeare"
Plakat zur Ausstellung (Quelle: Stadt Bochum)

Das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, verlängert die Ausstellung „Totentanz bei Shakespeare“ von Peter Beckmann bis zum 2. August.

Das Stadtarchiv öffnet am heutigen Montag, 11. Mai, nach der pandemiebedingten Schließung wieder sein Haus. Ausstellungsbesuchende müssen Mund und Nase bedecken. Weitere Informationen zu den Abstands- und Hygieneregeln gibt es auf der städtischen Homepage unter www.bochum.de/stadtarchiv.

Epidemien haben die Menschen nicht nur in ihrer Existenz bedroht, sondern auch in ihrem künstlerischen Schaffen beeinflusst. Mit der großen Pestepidemie im 14. Jahrhundert entstanden zum Beispiel die ersten so genannten Totentänze.  In diesen wird sehr anschaulich die Vergänglichkeit des irdischen Lebens illustriert. Der personifizierte Tod, meist dargestellt als Skelett, führt Personen aller Stände, Professionen oder Lebensalter zum Tanz und verdeutlicht damit, dass alle Menschen gleichermaßen sterblich sind.

Der Bochumer Künstler Peter Beckmann befasst sich seit 40 Jahren mit diesem Thema. In seiner jüngsten Ausstellung „Totentanz bei Shakespeare“ hat er sich sämtlicher Toten angenommen, die im Werk Shakespeares vorkommen. Inspiriert von mittelalterlichen Totentänzen fügt er eine tanzende Figur und ein tanzendes Skelett zusammen und ergänzt sie um Gegenstände, Orte und weitere Personen, die etwas mit der Hauptperson (dem Toten) zu tun haben. Auf diese Weise entsteht ein Bilderreigen, der skurril und anmutig, verstörend und irritierend ist und nicht nur den Kenner oder die Kennerin Shakespeares anspricht. Die Besucherinnen und Besucher lernen alle Leichen aus Shakespeares Werken kennen und werden sich vermutlich wundern, wie viele es sind: 144.
„Natürlich hat diese Ausstellung auch einen Bezug zur Stadtgeschichte“, betont Archivleiter Dr. Kai Rawe. „So besitzt Bochums Schauspielhaus nicht nur eine lange und große Shakespeartradition. Auch die Deutsche Shakespeare Gesesellschaft (West) hatte schließlich von 1946 bis 1993 ihren Sitz in Bochum. Dass wir diese Ausstellung, die ursprünglich ein Beitrag zur diesjährigen Jahrestagung der Shakespeare Gesellschaft hätte sein sollen, nun mit doch noch mit einiger Verspätung zeigen können, freut uns sehr“, so Rawe.

(11. Mai 2020)