BOP Freizeit & Vereine Informationen Fabrik Pinnwand Ausweis Lesen Frauen und Beruf Frauen und Bildung Reisepass Medizin Helfen Haus Callcenter Familienzuhause Großvater Erziehung Familie mit Kind Verlobung Erde Tod Bau Zertifikat Katze Auto Datum und Uhrzeit Abmachung Wegweiser Vertrag Bus Nachwuchs Bürgerecho Facebook Twitter YouTube Instagram Flickr E-Mail nachladen nach unten Panorama Service Regeln Aktuelles Wissen Marktplatz Finanzen & Gebühren Umwelt & Klima Logout Vorreiterin Talentschmiede Wissenschaft Kultur Großstadt Kompetenzen Kompass Projekte Sportehrung: Abstimmung Sportehrung: Kriterien Sportehrung: Meldeformular Sportehrung: Rückblick
Umweltamt bietet erdgeschichtlichen Rundgang im Ruhrtal

Umweltamt bietet erdgeschichtlichen Rundgang im Ruhrtal

Umweltamt bietet erdgeschichtlichen Rundgang im Ruhrtal

Beim bundesweiten „Tag des Geotops“ bietet das Umwelt- und Grünflächenamt in Kooperation mit dem Verein „GeoPark Ruhrgebiet“ am Montag, 16. September, um 17 Uhr eine Rundwanderung entlang verschiedener Geotope im Bochumer Süden an. Die Führung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Treff- und Ausgangspunkt ist der Parkplatz Kemnader Straße, Ecke Gibraltarstraße (Bushaltestelle „Kemnader Straße“). Die Veranstalter raten zu festem Schuhwerk.

Die verschiedenen Aufschlüsse von Gesteinen, Böden und Mineralien sowie das Ruhrtal als natürlicher Landschaftsteil verraten vieles über die Vergangenheit und über die Entstehung der Erde. Die rund 1,5 Stunden dauernde Rundwanderung führt zunächst durch das Ruhrtal entlang des Leinpfades. Felswände aus rund 350 Millionen Jahre alten Karbongesteinen bilden hier die Steilhänge. Mit Hammer und Lupe können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das für die erdgeschichtliche Entwicklung im Ruhrgebiet so wichtige Gestein untersuchen.

Danach geht es weiter zu einem kleinen Steinbruch, in dem im Herbst 2012 die Fußabdrücke eines Ursauriers entdeckt wurden. Der äußerst seltene und bedeutende Fund sowie die spektakuläre Bergung der Platte mit den Fährten sorgten überregional für große Aufmerksamkeit. Über eine Hochfläche, auf deren Niveau vor etwa 700.000 Jahren die Ruhr floss, geht es zu den letzten Überbleibseln der vor 53 Jahren stillgelegten Kleinzeche St. Barbara, bevor es wieder zum Ausgangspunkt zurückgeht.

(10. September 2019)