Impfzentrum Bochum

Ablauf einer Impfung

Impfzentrum Bochum

Die Corona-Schutzimpfungen sind freiwillig und für alle Bürger*innen kostenfrei. Es gibt jedoch eine bundesweit festgelegte Impfreihenfolge, die zuerst die Bewohner*innen von Pflegeheimen und das dort angestellte Personal für die Impfung sowie Personen über 80 Jahre vorsieht. Danach werden weitere Personengruppen, die einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, zum Beispiel Personal aus medizinischen Einrichtungen, geimpft. Detaillierte Informationen zur Impfreihenfolge bietet die Bundesregierung unter folgendem Link an www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq1788988

Für den Impfschutz sind zwei Impfungen in einem vorgeschriebenen zeitlichen Abstand erforderlich und nur wer zu einem Impftermin eingeladen wurde, darf sich impfen lassen.

Ein Merkblatt zur Impf-Aufklärung und einen Anamnese- und Einwilligungsbogen finden Sie beim Robert-Koch-Institut (RKI). Diese Informationen werden laufend aktualisiert und stehen dort auch in einfacher Sprache und in verschiedenen Fremdsprachen (in several languages) zur Verfügung.

Zu den Informationen des RKI

Für die Impfung benötigt man:

  • ein Passwort zur Terminbestätigung, das man erhält, wenn man zur vorgesehenen Bevölkerungsgruppe gehört (gilt für impfberechtigte Personen der Priorisierungsgruppe 2 und bestimmte Berufsgruppen)
  • Patienten mit Vorerkrankungen benötigen ein Attest, in dem die Zugehörigkeit zu der Personengruppe nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV zu bescheinigt wird. Es bedarf ab sofort keiner Aufführung einer konkreten Diagnose. Dieses Attest ist zum Impftermin mitzubringen.
  • ein gültiges Ausweisdokument
  • den Impfpass
  • die Krankenkassenkarte / Gesundheitskarte
  • bei medizinischem Personal ggf. eine Arbeitgeberbescheinigung
  • einen Mund-Nase-Schutz

Informationen zur Krankheit und zur Impfung in leichter Sprache

Ablauf einer Impfung

Einlass, Symptomkontrolle, Fiebermessen
Anmeldung, Terminnachweis
Infofragebogen ausfüllen für Aufklärungsgespräch
Aufklärungsgespräch mit Ärztin
Nachbetreuung nach der Impfung
Abmeldung nach Impfung

Einlass

An den Eingangstüren wird abgefragt, ob eine Termineinladung vorliegt und die Körpertemperatur wird gemessen. Eingelassen werden nur Personen mit bestätigtem Termin und ohne Krankheitsanzeichen. Es findet eine Einlasskontrolle mit Handsonden und eine Taschenkontrolle statt. Taschen, die größer als DIN A4 sind, dürfen nicht ins Impfzentrum eingebracht werden.

Anmeldung/Registrierung

An der Anmeldung wird die Terminreservierung verifiziert und der Einwilligungs- und Aufklärungsbogen sowie ein Stift ausgehändigt.

Wartebereich

Es stehen Kabinen bereit, in denen die Besucher die ausgegebenen Dokumente lesen und ausfüllen. Zusätzlich wird auf Monitoren ein Film zur Aufklärung über die Impfungen gezeigt. Es steht Personal bereit, das beim Ausfüllen des Selbstauskunftsbogens behilflich ist und Fragen zu den Aufklärungsbögen beantwortet.

Check-in

Hier wird der Selbstauskunftsbogen auf Vollständigkeit überprüft und der Besucher einer freien Impfstraße zugeteilt.

Aufklärungsgespräch

Es folgt die persönliche Aufklärung durch einen Arzt und die Feststellung der Impffähigkeit. Der Selbstauskunftsbogen wird vom Besucher und vom Arzt unterschrieben.

Impfung

Die anschließende Corona-Schutzimpfung inklusive Desinfektion und Wundversorgung der Einstichstelle wird durch geschultes medizinisches Fachpersonal in der Impfkabine durchgeführt. Dazu muss lediglich der Oberarm freigemacht werden. Die Impfung erfolgt in der Regel im Stehen oder Sitzen, in Ausnahmefällen auch im Liegen. Die Chargennummer der Impfdosis wird in den Impfdokumenten vermerkt.

Nachbetreuung

In der Nachbeobachtungszone wird ein kurzer Aufenthalt von 5 bis 10 Minuten empfohlen, um eventuelle Unverträglichkeiten abzuwarten. Bei Risikopatienten soll die Aufenthaltsdauer 30 Minuten betragen. Hier stehen Sanitäter für Notfälle bereit. Spätere Impfreaktionen sind dem persönlichen Hausarzt anzuzeigen.

Check-out

Hier werden die Dokumente (Laufzettel und Selbstauskunftsbogen) kopiert beziehungsweise eingescannt und die Krankenkassenkarte eingelesen. Die Daten werden in das Patienteninformationssystem der Kassenärztlichen Vereinigung eingegeben und für die Statistik der Impfquoten an das Robert-Koch-Institut gemeldet.
Wichtig ist, dass der Folgetermin für die zweite Impfung feststeht und wahrgenommen wird!

Um den Ablauf so einfach und zügig wie möglich zu gestalten, gibt es im Impfzentrum ein Einbahnstraßensystem. Die persönlichen Dokumente sollten während des gesamten Aufenthaltes griffbereit sein.