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Zukunftsperspektiven für die Bochumer Kultur

Bochum – die Kulturhauptstadt im Ruhrgebiet führt einen
Kulturentwicklungsprozess (KEP) durch

Bochum ist die Kulturhauptstadt des Ruhrgebiets. Das Schauspielhaus, die Bochumer Symphoniker, das Kunstmuseum oder das Planetarium und Stadtbücherei bilden mit den Angeboten der sogenannten Freien Kulturszene eine einzigartige, abwechslungsreiche Kulturlandschaft. Ob das prinzregent-Theater, ROTTSTR5 Theater, das Kulturhaus Thealozzi oder das Zeitmaultheater – alle stehen für ein attraktives, avantgardistisches und breit gefächertes Kaleidoskop kleinerer Bühnen und Bretter. Das weltweit erfolgreichste Musical hat in Bochum seine Heimat. Es gibt Museen unter Tage, die besten Puppenspieler der Welt geben sich hier ein Stelldichein, am Kemnader See entsteht eine Zeltstadt voller Musik und Kunst. Das größte Innenstadt-Festival der Region lockt jährlich bis zu eine Million Besucher und und und.

Das kulturelle Leben zeichnet sich durch die Verschiedenartigkeit und die hohe Qualität der unterschiedlichsten Angebote aus. Doch wie steht`s mit der Kultur in Bochum? Was erwarten wir von der Kultur und wohin soll sich die Kulturlandschaft entwickeln? Wo liegen Stärken aber auch Schwächen der Bochumer Kultur? Um diese Fragen zu beantworten werden Ziele definiert, Schwerpunkte gesetzt und entsprechende Strategien entwickelt – in einem Kulturentwicklungsprozess (KEP).

Die Kulturschaffenden und Kulturverantwortlichen, sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und sich mit ihrer Meinung, mit Anregungen und Ideen aktiv einzubringen.

Auf dieser Seite wollen wir fortlaufend über den Fortgang und die Ergebnisse des Prozesses berichten sowie über die entsprechenden Beteiligungsformate informieren.

Kontakt: kep@bochum.de

Das Bild zeigt Figuren der Jobsiade

Das Herzstück, die Zukunftskonferenz Kultur, findet am Freitag, 22. November in der Zeit von 14 bis 19.30 Uhr und am Samstag, 23. November von 9 bis 18 Uhr in der Stadthalle Wattenscheid, Saarlandstr. 40, 44866 Bochum statt.

Um möglichst alle Interessensgruppen der Bochumer Kulturlandschaft abzudecken, hat die Vorbereitungsgruppe in Rücksprache mit vielen Bochumer Kulturschaffenden eine Einladungsliste für die Zukunftskonferenz erstellt. Darunter sind auch Akteurinnen und Akteure aus der Kreativwirtschaft, der Hochschullandschaft, den Kulturvereinen sowie Teilnehmende aus den Bereichen Jugend, Bildung und Integration.
In wechselnden Achtergruppen setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Zukunftskonferenz Kultur mit verschiedenen Themenstellungen auseinander. Sie können kulturelle Stärken und Bedarfe benennen, Ziele definieren, Schwerpunkte für die kommenden Jahre setzen und entsprechende Strategien entwickeln. Die Arbeitsergebnisse fließen zentral in den Kulturentwicklungsprozess ein.
150 Gäste nehmen an der Veranstaltung teil. Darunter sind auch Bürgerinnen und Bürger, die einem Aufruf zur Teilnahme gefolgt sind.

Die Zukunftskonferenz Kultur soll eine Ideenschmiede sein, wiederkehrend stattfinden und Basis für eine zielgerichtete und zukunftsfähige Kulturentwicklung in Bochum sein.

Das Bild zeigt eine Innenaufnahme vom Schlieker Haus

Daten und Fakten zum Kulturentwicklungsprozess