Dienstleistungen und Infos


Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Wer möchte, dass seine oder ihre Schule im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen wird, kann sich dafür einsetzen. Ob Schülerin oder Schüler oder Lehrkraft: jeder kann an der Schule den ersten Impuls dafür geben.

Eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ setzt sich selbstverpflichtend dafür ein, Diskriminierung und Rassismus zu überwinden.
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein Netzwerk vieler Schulen und Kooperationspartner. Unser Ziel ist, dass jede Schule von diesem Zusammenschluss profitiert.

In Bochum steht die Unterstützung der Vernetzung der derzeit 13 anerkannten Bochumer Schulen sowie weiterer zwölf Schulen in Gelsenkirchen und Herne im Vordergrund. Zum Netzwerk gehören Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner auf regionaler und überregionaler Ebene. Zuständig für die Regionalkoordination ist das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Bochum (KI Bochum).

Das KI Bochum ermöglicht Schulen und Kooperationspartnern einen regelmäßigen Austausch über Projektideen und durchgeführte Aktivitäten. Eine stetige thematische Weiterbildung von schulischen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wird gewährleistet. Die Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner erhalten eine Plattform, um den Schulen ihre Beteiligungsmöglichkeiten vorzustellen.

Jedes Jahr werden gemeinsame Aktionen oder Veranstaltungen geplant. Dies können beispielsweise Informationsveranstaltungen oder Demonstrationen sein.
Im Netzwerk wird der Rassismusbegriff weit gefasst und bezieht weitere Kategorien der Ausgrenzung ein: Das Netzwerk beschäftigt sich gleichermaßen mit Diskriminierung aufgrund der Religion, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale, der politischen Weltanschauung und der sexuellen Orientierung. Darüber hinaus wendet es sich gegen alle totalitären und demokratiegefährdenden Ideologien.

Was wird vorausgesetzt oder ist zu beachten?

Jede Schule kann den Titel erwerben, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllt:

Mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in einer Schule lernen und arbeiten, verpflichten sich mit ihrer Unterschrift, sich künftig an ihrer Schule aktiv gegen jede Form von Diskriminierung einzusetzen. Konflikten wird entgegengesteuert und regelmäßig werden Projekte zum Thema durchgeführt.
Wenn Ihre Schule in Bochum, Herne oder Gelsenkirchen liegt, wenden Sie sich an die Regionalkoordination im Kommunalen Integrationszentrum Bochum. Vereinbaren Sie gerne einen Termin für eine Beratung, rufen Sie an oder senden Sie eine Mail.
Die ersten Schritte ins Netzwerk können jederzeit erfolgen.


Was benötige ich oder muss ich mitbringen?

Für eine Beratung sind keine Unterlagen oder Informationen erforderlich.

Eine erste Beratung erfolgt meistens telefonisch oder per E-Mail. Im Beratungsverlauf ist dann oft ein persönliches Treffen nach Vereinbarung sinnvoll. Ein Beratungstermin kann auch in der Schule stattfinden.


Gibt es Formulare / Merk- oder Infoblätter?

Wer ist meine Ansprechperson?

Sachbearbeiter
Kommunales Integrationszentrum
Herr Blöink

0234 910-1793
0234 910-1551
Zimmer 320


tbloeink@bochum.de