Stadtforst

Der Stadtwald Bochum bietet mit seinen 1.000 Hektar nicht nur einen wichtigen Naherholungsraum für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, sondern beinhaltet auch eine Vielzahl von Biotopen für eine reichhaltige Pflanzen- und Tierwelt.

Die drei Schlagworte: Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion, wie sie in vielen Wäldern Deutschlands benutzt werden, müssen für den Bochumer Stadtwald umgedreht werden.

In erster Linie steht er den Bochumer Bürgern als Erholungsraum zur Verfügung.

Mit seiner Klima- und Wasserschutzfunktion stellt der Wald einen wichtigen Faktor für das gesamte Stadtgebiet, so kann beispielsweise eine gesunde etwa 100 Jahre alte Buche den täglichen Sauerstoffbedarf von 14 Menschen decken (sie produziert stündlich etwa 1,7 Kilogramm Sauerstoff).

Natürlich wird der Bochumer Stadtwald auch bewirtschaftet. Diese Nutzung erfolgt nach strengen Regeln des natürlichen und naturnahen Waldbaus und wird nach außen hin dadurch dokumentiert, dass der gesamte Stadtwald PEFC zertifiziert ist. PEFC steht für „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes“ oder auch "Programm für die Anerkennung von Waldzertifizierungssystemen“.

Hier einige Beispiele für ökologisch orientierte Waldpflege wie sie im Bochumer Stadtwald angewandt wird:

  • Keine Kahlschläge, nur Einzelbaumentnahme
  • Es wird nur so viel Holz genutzt, wie auch nachwachsen kann
  • Förderung von vielschichtigen Beständen (Junge Bäume unter den Altbäumen)
  • Förderung der natürlichen Waldverjüngung
  • Zielgerichtete und schonende Waldpflege

Für die Waldpflege zuständig sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Technischen Betriebs.

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