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Hepatitis B

Das Virus Vorkommen / Verbreitung
Das Hepatitis-B-Virus (HBV) ist ein DNS-Virus, das zu den Hepadna-Viren gehört. Seine Größe beträgt 42 Nanometer. Durch Laboruntersuchung kann man drei verschiedene Antigene des Virus nachweisen. Ebenso kann man die entsprechenden Antikörper bestimmen, wenn sie vom Immunsystem im Rahmen einer Infektion gebildet wurden. Deshalb kann man auch durch diese Untersuchungen letztlich feststellen, ob eine akute oder eine chronische Infektion vorliegt oder ob die Hepatitis B ausgeheilt ist. Das HBV ist neben dem Hepatitis-A-Virus der häufigste Erreger und weltweit verbreitet. Fünf bis sieben Prozent der Weltbevölkerung, das sind circa 350 Millionen Menschen, sind chronisch mit dem HBV infiziert. Pro Jahr wird weltweit mit bis zu einer Million Todesfällen durch HBV-bedingte Leberzirrhosen und Leberzellkarzinome gerechnet.

Die akute Hepatitis-B- Erkrankung heilt nicht immer aus, diese Personen werden als chronisch infiziert bezeichnet. Es ist bekannt, dass zwischen <0,1 Prozent der Bevölkerung in Nordwesteuropa (Skandinavien, GB) und bis zu acht Prozent in Osteuropa/Südeuropa Träger des Hepatitis-B-Virus sind. Bei einem Anteil von 0,3 bis 0,8 Prozent in der Bundesrepublik Deutschland ergibt sich daraus eine Zahl von 250.000 bis 650.000 chronisch infizierten Personen.
 

Sollten Sie weitere Fragen zur Hepatitis haben, kann Ihnen im Gesundheitsamt weiterhelfen

Sachgebietsleitung Infektionsschutz
Gesundheitsamt
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