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Kulturhistorische Museen

Helfs Hof

Helfs Hof
Es gibt nur wenige Höfe im Stadtgebiet, die wie der aus dem 16. Jahrhundert stammende Helfs Hof ihre Bausubstanz in so ursprünglicher Form bewahrt haben. Das Haupthaus des Hofes ist heute das älteste erhaltene Vierständerhaus in Bochum-Wattenscheid; sein Kernbereich, die große Fleetküche, stammt noch aus der Zeit vor 1600.

Heute dient das Bauernhaus als Heimatmuseum und zeigt Möbel, Ölbilder, Porzellan, Bäuerliches Küchengerät und Gartengerät aus früherer Zeit. Eine Sammlung wertvoller Urkunden und Bilder gibt einen Einblick in die historische Entwicklung Wattenscheids.

In den Höfen 37, Telefon: 02327 / 3 31 50

Indem Sie hier klicken, gelangen Sie zu den Öffnungszeiten.

Nähere Informationen beim Kulturbüro.

Wasserburg Haus Kemnade

Wasserburg Haus Kemnade und Bauernhausmuseum

Im Bochumer Süden liegt eine der besterhaltenen Burgen des Ruhrtals.

Die Wasserburg Haus Kemnade, eine der eindrucksvollsten festen Adelshäuser an der mittleren Ruhr, war über Jahrhunderte Sitz der Gerichts- und Patronatsherren von Stiepel. Urkundlich wird das Haus erstmals 1410 erwähnt. Die heutige Gestalt des Haupthauses stammt aus dem 17. Jahrhundert. Seit 1921 ist Haus Kemnade im Besitz der Stadt Bochum und beheimatet heute unter anderen eine bedeutende Sammlung von historischen Musikinstrumenten und eine Ostasiatika-Ausstellung. Das Bauernmuseum informiert über das bäuerliche Leben im 18. und 19. Jahrhundert.

Haus Kemnade

Insgesamt befinden sich vier Sammlungen auf Haus Kemnade:

Collage Wasserburg Haus Kemnade

Musikinstrumentensammlung Grumbt
Der Musiker Hans Grumbt (1898-1989) und seine Ehefrau Hede (1896-1995) haben ein ganzes Leben lang Musikinstrumente aus verschiedenen Epochen und aus fast allen Ländern dieser Erde gesammelt. Es entstand die größte private Sammlung von Musikinstrumenten in Nordrhein-Westfalen, sie umfasst ca. 1800 Exponaten.

Schatzkammer Kemnade - Geldgeschichtliche Sammlung der Sparkasse Bochum
In den Räumen ist eine der größten Spardosensammlungen Deutschlands zu bewundern. Vom ältesten deutschen Sparschwein aus dem 13. Jahrhundert bis zur venezianischen Ballusterdose aus edlem Porzellan, von amerikanischen Guss-Spardosen bis zu filigranen Sparbehälter aus Silber und Gold finden sich hier alle denkbaren Spargefäße.
Neben den Spardosen widmet sich das Museum der Geschichte des Geldes und Zahlungsmittel im weitesten Sinne.

Sammlung Ehrich
Zu den Schätzen in der Burg Kemnade gehört auch die Sammlung Ehrich. Sie zeigt eine Zusammenstellung ostasiatischer Kulturgüter, die reich verzierte japanische Knöpfe und Knebel aus Elfenbein (Netsuke) für Gürtel umfasst.
Der Sammler Kurt Ehrich hat in seiner Kollektion besonderen Wert auf die Darstellung der sieben japanischen Glücksgötter gelegt.

Bauernhausmuseum
Das Bauernhaus hinter Haus Kemnade hat seine eigene fast 700 Jahre alte Geschichte.
Dieses Fachwerkhaus beherbergt seit 1971 das Bauernhausmuseum der Stadt Bochum. An seinem Originalstandort wäre es von einem Straßenausbau betroffen gewesen und so kam es 1970 zu einem Schenkungsvertrag mit der Stadt Bochum über das Umsetzen des Hauses. Sein Wiederaufbau wurde als Museumsstück und Museumsschauraum deklariert. Das Fachwerkhaus wurde sorgfältig zerlegt, die Einzelteile nummeriert und 1971 am heutigen Standort wieder aufgebaut.
Im Bauernhausmuseum befindet sich auch das Bienenmuseum.

Der Förderverein Haus Kemnade
Im Jahr 1998 wurden die Bochumer durch einen Pressebericht aufgeschreckt. Die Stadt wollte sich von Haus Kemnade trennen, den alten Rittersitz im Ruhrtal veräußern. Ein Investor schien schnell gefunden.Doch es formierte sich zunehmender Widerstand gegen eine drohende Privatisierung der Wasserburg. Eine Initiative mit rund 100 Mitstreitern setzte sich massiv für den Erhalt des Herrenhauses ein.Im April 1999 entschied sich der Rat der Stadt Bochum für den Verbleib Kemnades in öffentlicher Hand. Die engagierte Initiative, die sich für den Erhalt eingesetzt hatte, sah sich jedoch weiterhin in der Verantwortung für das weitere Schicksal des Hauses, so entstand der Förderverein Haus Kemnade am 28. Mai 1999. An der Spitze standen Aktive der ersten Widerstandsstunde. Die erste Vorsitzende wurde Rita Jobs, sie wird durch Melanie Richter und Gerhard Hagenkötter vertreten, die nach wie vor führend aktiv sind.
Der Verein fördert die Restaurierung und Unterhaltung des historischen und kulturellen Denkmals Haus Kemnade,  die Erhaltung und Pflege der Musikinstrumentensammlungen Hans und Hede Grumbt. Der Verein ist Kooperationspartner bei den Veranstaltungen und organisiert ehrenamtliche Führungen.

Förderverein Haus Kemnade

Kunstverein Bochum
Der Kunstverein Bochum ist eine der typischen Nachkriegsgründungen des Ruhrgebiets. Als nach dem Zweiten Weltkrieg das kulturelle Bedürfnis der Bochumer Bürger neben Schauspiel und Musik auch auf dem Gebiet der bildenden Kunst deutlicher wurde, gründete sich im Jahr 1957 zunächst der Verein Freunde der bildenden Kunst in Bochum e.V., aus dem dann im Februar 1962 – im Zusammenhang mit der 1960 eröffneten Städtischen Galerie (dem späteren Museum Bochum) – der Kunstverein Bochum hervorging.
Entsprechend dem Hauptziel des Vereins, die Auseinandersetzung mit der aktuellen Gegenwartskunst anzuregen und nachhaltig zu fördern, stehen im Mittelpunkt seiner Tätigkeit die jährlich etwa sechs Ausstellungen, die sowohl vielversprechende, aber noch weitgehend unbekannte junge Talente wie auch neueste Werkkomplexe bereits arrivierter Künstlerinnen und Künstler zeigen.
Obwohl sich der Kunstverein Bochum den Traditionen des Reviers verpflichtet weiß, richtet sich sein Ausstellungsprogramm in erster Linie nach Gesichtspunkten der Qualität und geschieht ohne regionale Rücksichtnahmen. Das Spektrum reicht von Malerei und Zeichnung über Bildhauerei und Fotografie bis hin zu raumbezogenen Installationen sowie Klang- und Videokunst.
Der Kunstverein hat einen eigenen Ausstellungsraum auf Haus Kemnade, in dem er regelmäßig Ausstellungen präsentiert.

Kunstverein Bochum

Neue Leitung durch das Kulturbüro
Seit 2015 steht die Wasserburg Haus Kemnade unter neuer Leitung. Die Zuständigkeit wechselte 2015 vom Kunstmuseum zum Kulturbüro der Stadt Bochum.
Der Museumsbetrieb umfasst weiterhin die Dauerausstellungen der Musikinstrumentensammlung Grumbt und der Ostasiatika-Sammlung Ehrich sowie Exponate ländlicher Kultur im Bauernhausmuseum.
Vermehrt werden Wechselausstellungen gezeigt und Veranstaltungen auf der Wasserburg initiiert. Dazu werden die bestehenden Kooperationen fortgeführt, dazu zählen der Förderverein Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung Grumbt e.V., die Sparkasse Bochum, der Imkerverein Bochum sowie der Kunstverein Bochum e.V. Darüber hinaus wurde der Bochumer Künstlerbund als neuer Kooperationspartner gewonnen.
In den Räumen der Burg finden etwa drei bis vier Wechselausstellungen pro Jahr sowie Begleitveranstaltungen statt. Kammerkonzerte, Chorkonzerte und Burgserenaden erfreuen stetig eine interessierte Hörerschaft. Eine Teilnahme am Tag des offenen Denkmals gehört ebenfalls dazu. Der Kunstverein präsentiert regelmäßig eigene Ausstellungen in seinen Raum auf Haus Kemnade.

Weitere Informationen im Kulturbüro

Ansprechperson Herr Schlierkamp, Telefon: 02 34/ 9 10-33 00

Haus Kemnade und Bauernhausmuseum

An der Kemnade 10

45527 Hattingen

Telefon: 0 23 24 / 30 26 8

Öffnungszeiten
1. Mai bis 31. Oktober:
Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr
1. November bis 30. April:
Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr
Am 24., 25. und 31. Dezember,
sowie am 1. Januar geschlossen.
Das Bauernhausmuseum ist nur in der Sommerzeit geöffnet.