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Hilfe für Flüchtlinge

OB Dr. Scholz übergibt, begleitet von Susanne Köllner (re.), Leiterin des Kommunalern Integrationszentrums Bochum, an Farat Toku einen Scheck in Höhe von 5000 Euro.  Foto: André Grabowski / Stadt Bochum, Presseamt
Seit dem Vormarsch der Kämpfer des Islamischen Staates (IS) sind allein im Nordirak mehr als 1,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Flüchtlinge, darunter vor allem Familien mit Kindern, leben teilweise in Zelten und provisorischen Notunterkünften ohne winterfeste Isolierung. Der Wintereinbruch und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt verschärfen die Situation: Den Menschen droht der Kältetod, wenn ihnen nicht schnell geholfen wird.
 
Die Stadt Bochum engagiert sich als eine der ersten Städte im Ruhrgebiet und unterstützt die Aktion „Initiative Flüchtlingsdorf“. „Wir wollen und müssen den Menschen helfen und dafür sorgen, dass sie schnell ein Dach über den Kopf bekommen“, so Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz.
 
Heute (Freitag, 16. Januar) übergab sie einen Scheck in Höhe von 5000 Euro an Farat Toku, der für Bochum federführend die Nordirakhilfe organisiert. „Es macht mich stolz, dass Bochum diese Aktion unterstützt, denn die Situation der Menschen ist prekär“, so Toku. „Sie leben teilweise nur unter Planen – und das bei Temperaturen unter null Grad“. 60.000 Euro an Spenden konnten bisher gesammelt werden, so Toku. „Aber wir brauchen dringend weitere Unterstützung.“ OB Dr. Scholz lobte das Engagement der Helfer vor Ort und appelliert an die anderen Städte der Region, dem Spendenaufruf zu folgen.
 
Unter der Schirmherrschaft von Karola Geiß-Netthövel (RVR), Fritz Pleitgen (Geschäftsführer Ruhr 2010) und Klaus Engel (Initiativkreis Ruhr) wurde die „Initiative Flüchtlingsdorf“ ins Leben gerufen. In Kooperation mit der Caritas werden Gelder gesammelt, um den Menschen Wohncontainer zum Schutz gegen den Winter zur Verfügung zu stellen. Ziel der Initiative ist es, 100 Container aufzustellen, jeder Container wird den Namen der spendenden Stadt tragen. Die Initiative richtet sich an die Städte und Gemeinden im Ruhrgebiet mit der Bitte um Spenden für ein Flüchtlingsdorf im Nordirak. Die Kosten für einen Container, der je zwei Familien Schutz bietet, betragen 5000 Euro.

(16. Januar 2015)