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Stiftung Bochumer Symphonie spendet weitere 600.000 Euro für den Bau des Organisations- und Verwaltungstrakts des Musikzentrums

Die Stiftung Bochumer Symphonie schreibt ein weiteres Kapitel in der Geschichte ihres großartigen bürgerschaftlichen Engagements: Sie stellt der Stadt für den Bau der Organisations- und Verwaltungsräume am Musikzentrum über die bisherigen Millionenbeträge hinaus weitere 600.000 Euro zur Verfügung. Damit reduzieren sich die Kosten für diese Flächen, die ansonsten auf dem freien Immobilienmarkt angemietet werden müssten, deutlich und das Geld kann der Kunst zugute kommen.

Der Kostenrahmen für den ursprünglichen Baukörper bleibt dabei unverändert. Die Finanzierung der Haushaltsmittel, die die Stadt Bochum zusätzlich investiv dafür einsetzen muss, wird gedeckt aus einer entsprechenden Reduzierung des Betriebskostenbudgets für den neuen Kulturbau. Damit bewegt sich ein solcher separater Gebäudeteil, nicht nur in der Summe der beschlossenen Bau- und Betriebskosten, sondern verschafft der Stadt Bochum einen erheblichen wirtschaftlichen Vorteil.

Kulturdezernent Michael Townsend: „Damit stellt die Stiftung Bochumer Symphonie erneut ihre Gesamtverantwortung für dieses großartige Projekt unter Beweis.“

Im Wettbewerbsverfahren zur Architektur des Gebäudes 2012 wurden die Räume für die Unterbringung der Verwaltungsmitarbeiterinnen und –mitarbeiter der Bochumer Symphoniker im Musikzentrum noch mitgeplant. Die Realisierung hätte jedoch zur Überschreitung des Kostenrahmens geführt und ist deshalb zunächst nicht weiter verfolgt worden, da der Ratsbeschluss das Budget für die Bau- und Betriebskosten eindeutig gedeckelt hat. Konsequenzen aus der Entscheidung, das Obergeschoss des Baukörpers südlich des Konzert- und Veranstaltungssaals nicht umzusetzen, wären eine negativ veränderte „Höhen-Symmetrie“ der beiden Baukörper „Multifunktionssaal“ und „Anlieferung und Verwaltung“ sowie die Inkaufnahme eines erhöhten Aufwands in den Organisationsabläufen des Orchesters und der Verwaltung.

Mit dem aktuellen großzügigen Schenkungsangebot der Bochumer Bürgerschaft ist es nun möglich, die im Wettbewerbsentwurf enthaltenen Verwaltungsräume im Rahmen des Gesamt-Kostendeckels für die Investitions- und Betriebskosten für die Stadt Bochum zu realisieren.

Sowohl die Bezirksregierung als auch die für die Förderung des Musikzentrums zuständigen Ministerien begrüßten diese neue Entwicklung und stimmten der Umsetzung zu.

Dies gilt jedoch nur, sofern es gelingt die Realisierung so schnell wie möglich voranzubringen. Um die maximalen Preisvorteile aus einem einheitlichen Bauprozess zu erreichen, ohne die diese Erweiterung nicht finanzierbar wäre, muss die Errichtung ohne Verzug in die laufenden Bauarbeiten des Musikzentrums integriert werden. Daher soll die Entscheidung über die Annahme der Schenkung und die Realisierung der Verwaltungsräume im Wege eines Dringlichkeitsentscheids von Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz und einem weiteren Ratsmitglied getroffen werden. Der Beschluss wird dem Rat am 25. September 2014 zur Genehmigung vorlegt.

Neben den wirtschaftlichen Effekten einer schnellen Realisierung des Verwaltungstrakts, die durch die zusätzliche Spende der Stiftung möglich wird, wird diese Baumaßnahme auch dazu führen, dass die architektonische und städtebauliche Qualität des Wettbewerbsentwurfs aus dem Jahr 2012 erhalten bleibt, wofür sich der Gestaltungsbeirat der Stadt ebenfalls eindeutig ausgesprochen hat.

(1. September 2014)