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Auszeichnungsveranstaltung Fairtrade-Stadt und Nachhaltigkeitspreis der Stadt Bochum

Die Stadt Bochum wird am 22. Januar 2013 als "Fairtrade-Stadt" ausgezeichnet. +++ Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Presseamt
Seit Dienstag, 22. Januar 2013 gehört Bochum offiziell zum noch kleinen, aber ständig wachsenden Kreis der Kommunen, die sich dafür stark machen, dass bei ihnen immer mehr Produkte aus fairem Handel angeboten werden.

Bochum ist nun die 135. Fairtrade-Stadt in Deutschland und europaweit in der gleichen Liga mit Städten wie Rom, Paris oder London.

Gestartet wurde die Kampagne im Jahr 2000 in Großbritannien. Bisher gibt es in 24 Ländern rund 10 000 Fairtrade-Städte. In Deutschland wird die Aktion seit 2009 vom Verein TransFair betreut. Der Verein verfolgt das Ziel, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Lateinamerika und Asien zu fördern und ihnen eine aus eigener Kraft aufgebaute menschliche Existenz zu ermöglichen. Fairer Handel steht dabei für soziale Standards, wie menschenwürdige Arbeitsbedingungen, ökonomische Standards wie stabile Mindestpreise und umweltschonender Anbau.

Kriterien mehr als erfüllt
Nach dem erforderlichen Ratsbeschluss aus Mai 2011 bewarb sich Bochum im September 2012 erfolgreich um die Auszeichnung. Zu den Kriterien, die erfüllt werden mussten, zählte die Einrichtung einer Steuerungsgruppe, deren Aufgabe es ist, über den fairen Handel zu informieren. Reverend James Brown stellte die Arbeit dieser Steuerungsgruppe vor.

Die Mindestzahl der Einrichtungen, die faire Produkte anbieten, konnte überschritten werden: Fairtrade wird in Bochum bereits gelebt, ob Tee, Obst, Wein, Gewürze, Blumen bis hin zur Bekleidung - entsprechende Produkte sind in Bochum erhältlich. Auch Gaststätten und Vereine beteiligen sich.

Die Stadt Bochum wird am 22. Januar 2013 als "Fairtrade-Stadt"ausgezeichnet. Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz hält einen Ball in den Händen "NRW spielt fair!". +++ Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Presseamt
Viele Schulen beziehen ihre Pausen-Kaffees aus fairem Handel, Kirchengemeinden verkaufen in ihren Weltläden Waren wie Schokolade, Wein und Kaffee u.v.m. Auch die Stadtverwaltung - eine weitere Voraussetzung - schenkt in den Sitzungen fair gehandelten Kaffee aus.

16 Teilnehmer mit dem ersten Nachhaltigkeitspreis der Stadt Bochum ausgezeichnet

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden auch die Preisträger des ersten Nachhaltigkeitspreises der Stadt Bochum und der Bochum-Agenda 21 geehrt. Die ausgezeichneten Projekte wurden mit einem kleinen Preisgeld unterstützt. Bewerben konnten sich Einzelpersonen, Schulen, Vereine und Unternehmen.
 
Die Dokumentation des Wettbewerbs ist als Broschüre erhältlich. Im Internet als Download unter www.bochum.de und www.bochumagenda21.de.

Den musikalischen Rahmen "Música popular aus Lateinamerika" der Veranstaltung lieferte Sophie Arenhövel (Gesang, Gitarre) und Marco Antonio Ancasi Tarqui (Flöten, Gesang, Gitarre, Charango)