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Förderbescheide an Oberbürgermeisterin
Dr. Ottilie Scholz übergeben
Das Musikzentrum ist auf dem Weg

Musikzentrum Bewilligungsbescheide
Heute (Mittwoch, 4. Juli) trafen sich Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und Klaus Schäfer, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport mit Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, Kulturdezernent Michael Townsend und Rechtsdezernentin Diane Jägers im Düsseldorfer Landtag.

Der Grund: Staatssekretär Klaus Schäfer vom Kulturministerium überreichte der Bochumer Oberbürgermeisterin den Bewilligungsbescheid über die Förderung des Musikzentrums mit EU - Ziel 2 - Mitteln und ergänzenden Förderungen seines Hauses in Höhe von sieben Millionen Euro.

Landesbauminister Michael Groschek übergab Frau Dr. Scholz  gleichzeitig ein Schreiben, in dem er erklärt, dass er mit dem heutigen Tag das Städtebauförderprogramm 2012 unterzeichnet hat und die Mittel für die Umgestaltung der Marienkirche einschließlich des Multifunktionssaals und der Außenanlagen in Höhe von 9,53 Mio. Euro darin enthalten sind in einer Priorität, die bei entsprechendem Projektfortschritt die Auszahlung noch im Jahr 2012 sicherstellt. Ergänzend erhielt die Bochumer Oberbürgermeisterin eine Genehmigung der Bezirksregierung zum „vorzeitigen Maßnahmenbeginn“. Damit sind aus Sicht des Bauministeriums alle erforderlichen Schritte eingeleitet, um im Rahmen des Gesamtkomplexes „Musikzentrum Bochum“ auch den Umbau der Marienkirche auf den Weg zu bringen.

Minister Groschek lobte das Projekt: „Bochum kann mit diesem Musikquartier einen Meilenstein in der Entwicklung setzen.“

Und Staatssekretär Klaus Schäfer ergänzte: „Ich gratuliere der Stadt Bochum zu diesem gelungenen Projekt. Das Musikzentrum ist ein großer Gewinn für die Kultur und die Stadt Bochum.“

„Wir sind sehr froh, dass das Land seine Zusagen eingehalten hat“, so Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz. „Mit der Übergabe der Förderbescheide sowie der Einhaltung der Zusagen sind alle Bedingungen für den Bau erfüllt. Das bürgerschaftliche Engagement der Stiftung zusammen mit der finanziellen Hilfe des Landes, des Bundes und der EU machen nun den Weg frei für dieses großartige Bochumer Kulturprojekt.“

Auch Kulturdezernent Michael Townsend ist hocherfreut: „Wir haben in den letzten Wochen intensive Gespräche mit dem Land geführt und wussten um die positive Haltung unserer Gesprächspartner dort. Ich habe seit den ersten Zusagen des Landes um Weihnachten 2009 nicht mehr daran gezweifelt, dass wir dieses Projekt realisieren können.“

Rechtsdezernentin Diane Jägers: „Der Rat kann nun guten Gewissens feststellen, dass alle Bedingungen für den Bau des Musikzentrums erfüllt sind, denn die Bescheide sind so rechtssicher, wie etwas nur rechtssicher sein kann.“

Dem Rat der Stadt Bochum wird für seine Sitzung am Donnerstag (5. Juli) damit vorgeschlagen, das Eintreten der Bedingungen aus  seinem Beschluss vom 9.3.2011 festzustellen.

Die Kosten für das Musikzentrum sind auf annähernd 33 Millionen Euro festgeschrieben. Über 16 Millionen Euro fließen an Förderungen von EU und Land. 14 Millionen Euro von privaten Spendern - inklusive zwei Millionen von Sparkasse und Stadtwerken. Aus dem eigenen Haushalt der Stadt Bochum fließen 2,4 Millionen Euro.

Im Mai fand ein Realisierungswettbewerb statt. Das Stuttgarter Architektur-Büro Bez und Kock wurde dabei mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Musikzentrum:

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